Mittwoch, 31. August 2011

Food Porn und Blind Dates IX: Honey Pie, you are driving me crazy

Das T-Shirt gilt es im TV zu entdecken.
Ohne den Hasen.
Morgen, 15.05 Uhr, ZDF. Unbedingt gucken! Ausreden gilden nicht! Falls Du's verpasst, schau's später in der Mediathek! Dann siehst Du Nummer zwei. Und Nummer eins. Meine Blind Dates. Und drei Honigkuchenpferde. Die wollten nicht singen. Aber Du kannst schon mal üben. "Honey Pie, you are driving me crazy. I'm in love, but I'm lazy, so won't you please come home ..." *träller*

Und zur Nervenberuhigung kannst Du ein bisschen Honey Pie, also Honigkuchen, backen. Glaub' mir, Nervennahrung brauchst Du. Und vermutlich nicht nur morgen. Glaub' ich. Wissen tue ich das natürlich nicht *unschuldigguck* Ich geh' dann mal das Becks kalt stellen. Und den Prosecco. Alles wegen die Nerven.

Dieser Kuchen fällt in die Kategorie "Desaster Cooking", allerdings mit Happy End. Es begann damit, dass die Walnüsse, die eigentlich in den Teig sollen, ranzig waren. Ich sollte mir endlich mal angewöhnen, sie im Tiefkühler aufzubewahren. Als ich die Buttermilch öffnete, war sie schwarz. Das ist nicht die natürliche Farbe von Buttermilch. Das weiß sogar ich. Vermutlich war ein winziges Loch im Deckel. Ich hätte noch Buttermilch mit Pfirsich-Aroma, aber passt das zum Honig? Ich sparte mir den Versuch. Aber im Kühlschrank waren noch ein Rest Joghurt und ein Rest Sahne, das müsste gehen. Erstaunlicherweise dachte ich daran, Honig zu kaufen. Schließlich stimmte die Backzeit des Kuchens nicht für meinen Herd. Da ist mittlerweile Nacht war, ließ ich den Kuchen im Ofen auskühlen, schnitt ihn am nächsten Tag probeweise an und gab ihn nochmal in den Ofen - wo ich ihn vergaß. Irgendwann fragte der Gatte, was so gut aus der Küche rieche ... Der Kuchen war sehr braun, aber noch nicht verbrannt, und schmeckte wunderbar karamellig. Nur leider habe ich keine Ahnung, wie lange er eigentlich buk. Verlass' Dich einfach auf Deine Nase. Oder auf die des Gatten.

Und hier sind die Beatles, damit Du morgen den Text parat hast. Anders als drei Honigkuchenpferde, denen ein Mikro in die Nase gestopft wurde, die aber nicht singen wollten.



Honigkuchen

Zutaten für eine 18er Springform:

Für den Teig:
200 ml Mandeln
300 ml Mehl
15 ml brauner Zucker
1/2 TL Zimt, gemahlen
1/4 TL Muskat, gemahlen
125 ml kalte Butter, gewürfelt
2 EL Eiswasser

Für die Füllung:
125 ml brauner Zucker (lasse ich beim nächsten Mal weg, denn der Kuchen ist dadurch sehr süß)
60 ml Mehl (beim nächsten Mahl nehme ich Stärke, schmeckt weniger dominant)
1/4 TL Salz
75 ml geschmolzene Butter
4 Eier
150 ml Honig
75 ml Sahne
75 ml Joghurt mit 01, % Fett (alternativ statt Sahne und Joghurt 150 ml Buttermilch)
1/2 TL gemahlene Vanille

Zubereitung:

Für den Teig Mandeln mahlen und in einer Pfanne ohne Fett rösten, bis sie leicht gebräunt sind und duften. In eine Schüssel geben und mit Salz, Zimt, Muskat und Zucker vermischen. Butterwürfel einrabeiten, bis ein krümeliger Teig entsteht. Eiswasser unterarbeiten, bis der Teig geschmeidig, aber fest ist. In Klarsichtfolie einschlagen udn für ca. 30 Minuten kalt stellen.

Für die Füllung Zucker, Mehl und Salz in einer Schüssel vermischen. Butter unterschlagen, und dann nach und die die Eier unterschlagen. Honig, die Sahne-Joghurt-Mischung und die Vanille unterarbeiten, bis eine homogene Masse entsteht.

Den Teig aus dem Kühlschrank nehmen und eine Springform damit auskleiden. Der Rand muss hoch genug für die flüssige Füllung sein. Füllung in die Form geben. Aus dem restlichen Teig Streifen schneiden und als Gitter über die Füllung geben.

Im Backofen bei 200°C (Umluft) zehn Minuten backen, dann weitere 75 Minuten bei 160°C (Umluft) backen, dabei ggf. abdecken, damit die Oberfläche nicht zu braun wird.

Quelle: Homemakers

Weitere Topfgeldjäger-Berichte bei Hamburg kocht!:
Vorbericht von 31. August 2011
Topfgeldjäger am 1. September 2011
Topfgeldjäger am 2. September 2011
Topfgeldjäger am 5. September 2011
Topfgeldjäger am 6. September 2011

Frau Küchenlateins Blind Dates

Topfgeldjäger-Berichte von denen, die kochten:
Bushcooks Kitchen:
Erst das Vergnügen, dann die Arbeit
Warum?
Durchschnaufen
Finale
Nachlese

Heike Essen von Au:
Warenkorb vom 1. September 2011
Warenkorb vom 2. September 2011
Wochenende
Finale
Nachlese

Kommentare:

  1. Waren die Klippspringer wirklich nur so knapp vor? Ich kann das vor lauter Aufregung gar nicht mehr erinnern ...

    AntwortenLöschen
  2. Ich habe keine Ahnung. Ich war auf die Frauen konzentriert, weil ich wissen wollte, ob wir uns nackig machen müssen. Die Jungs hatte ich ausgeblendet, bis sie vor uns standen.

    AntwortenLöschen
  3. Schöööön, Du bist super *kiss* und ich bin a bisserl nervös....

    AntwortenLöschen
  4. Ich finde, im Shirt war wohl ein Hase drin :-)

    Ich habe ja jetzt schon die erste Folge gesehen - OMG!!! Das ist ja kaum zu überleben. Herrlicher Bericht, bis gleich um 16.15 Uhr oder so.

    AntwortenLöschen

Ein Kommentar, wie schön! Ich bemühe mich, alle Kommentare zu beantworten. Allerdings kann das manchmal etwas dauern - das Leben neben dem Blog, Du verstehst. Wenn Du Dich durch eine Sicherheitsabfrage quälen musst oder der Kommentar erst moderiert wird, heißt das, dass es gerade viele Spamkommentare gibt. Last but not least: Ich behalte mir vor, einzelne Kommentare zu löschen. Für die Löschung von Kommentaren, die zu kommerziellen Webseiten führen, stelle ich dem Webseiteninhaber 200 Euro in Rechnung.