Samstag, 27. Dezember 2025

Wochenplan in KW 52/25: Einkaufen und Kochen in Corona-Zeiten CCCII

In dieser Woche war ich auf dem Swutsch. Dementsprechend fiel der Wocheneinkauf aus, gab es auch keinen Wochenplan. Stattdessen war ich fremdessen, gab's jede Menge von Bofrost, kochte Schwiegermutter. Zum Glück hatte ich Cola und Salzstangen im Gepäck ...Tante mag nicht kochen, lebt deswegen von Bofrost, Schwiegermutter sollte nicht kochen, und ich darf nicht kochen, denn erstens kann ich es nicht und zweitens nehme ich dann Schwiegermutter die Arbeit weg. Je nach Laune von Schwiegermutter musste ich dann aber doch in die Küche, denn das Auftauen von Fertigfutter traut sie mir gerade noch zu.

Wie zu den Zeiten, als der Gatte noch lebte, machte ich auf der Fahrt zur Tante nach Dachau die traditionelle Station in Kaisers Weinland Hotel in Hammelburg. Da kann man gut essen und trinken und schlafen. Wie vor einem Jahr gab's Sonnabend für mich eine halbe knusprige Rhön-Ente mit Rotkohl und Klößen sowie einem Glas Scheurebe. Das Restaurant hat übrigens auch eine pfiffige vegetarisch-vegane Karte - sehr bemerkenswert! Ich freue mich immer über Lokale, in denen Vegetarier und Veganer nicht nur Beilagen serviert bekommen.

Eine halbe knusprige Rhön-Ente mit Rotkohl und Klößen sowie ein Glas Scheurebe. 

Die folgenden sechs Tage waren kulinarisch eher schwierig, aber das wusste ich ja vorher. 

Sonntag gab es Lasagne mit Lachs und Spinat.

Montag verteilte Schwiegermutter den Inhalt von drei Menüschalen getrennt auf zwei Formen, um sie im Backofen zu erwärmen. Immerhin waren es drei gleiche Menüschalen. Es gab Spätzle mit Pute und Gemüse. Essbar, aber würde Gatte noch leben, hätte sich Schwiegermutter das nicht getraut.

Dienstag kochte Schwiegermutter Spaghetti Bolognese. Mein Körper verriet mir, dass es nicht ohne Fix ging. Nudelkochen traute Schwiegermutter mir plötzlich zu, aber natürlich kann ich auch das nicht, denn ich befand, 250 g Spaghetti reichen für drei Personen. Als Schwiegermutter das mitbekam, warf sie erzürnt die restlichen 250 g Spaghetti ins Kochwasser. Überraschenderweise blieben reichlich Spaghetti übrig.

Nachdem es Sonntag zum Rotgarnelen-Gate kam, fand Schwiegermutter dann doch noch die richtigen Garnelen. Mittwoch servierte sie ihren berüchtigten berühmten Garnelen-Cocktail. Besonders stolz ist sie auf ihre selbstgemachte Cocktailsauce. Schwiegermutter ist eine geborene Knorr. Aus Gründen, die ich aus Contenance nicht hinterfragte, servierte Schwiegermutter nicht wie früher Meterbrot oder Toast zum Garnelen-Cocktail, sondern Börek. Eine ... ähm ... interessante Kombi.  

Donnerstag gab's Lachsfilet im Spinat-Blätterteig-Mantel.

Freitag wurde ich von Bofrost enttäuscht. Tante und ich erwärmten Rehgulasch, während Schwiegermutter Entenbrustfilet in Orangensauce essen wollte. Eine Portion wog 250 g - beim Rehgulasch waren das ca. 100 g Fleisch (5 bis 6 Stückchen) und 150 g Sauce. Beim Entenbrustfilet war die Relation etwas besser, aber auch hier schwamm das Fleisch in Unmengen von Sauce. Mit Wasser verdient man Geld. Das gilt auch für das Kartoffelpüree aus der Tüte, das es dazu gab und dessen Zubereitung mich mehr fordert als die eines "echten" Pürees. 

An den beiden Weihnachtstagen wurde das Rührei frisch zubereitet. An den anderen Tagen kam es aus dem Chafing Dish.

Als wir den Urlaub planten, schlug ich dem Gatten vor, ein anderen Hotel als in den Vorjahren zu buchen, aber er war nicht davon abzubringen, das Hotel zwischen Supermarkt, Tankstelle und Baumarkt zu buchen. Da landeten wir, weil es fußläufig zur Tante liegt, aber gehen konnte der Gatte ja schon länger nicht mehr. Als klar war, dass ich ohne den Gatten fahren muss, buchte ich mich im Hotel Modi ein. Eine gute Wahl! 

Weißwurst-Frühstück.

Frühstück gibt es beim Bäcker im Haus, was gute Backwaren und Kuchen garantiert (nur an den beiden Feiertagen, als der Bäcker geschlossen war, gab's Aufbackbrötchen), und auf dem Büfett findet sich nicht die Standard-Auswahl. Es gab auch Weißwürste, viele Salate, mediterrane Köstlichkeiten ... Ich genoss es, ausgiebig und in Ruhe zu frühstücken. 

Ein Teil der großartigen Kuchen-Auswahl. Ich konnte mich kaum entscheiden.

Tante erinnerte sich an den Konditor, bei dem sie früher gerne kaufte, als sie noch mobil war, und freute sich, als ich Heiligabend anbot, dort vorbeizufahren. So gab's eine große Kuchenplatte für alle und Petit Fours für mich alleine. Angesichts von Schwiegermutters Launen brauchte ich Nervennahrung, zumal ich alles nüchtern ertragen musste, da ich ja mit dem Auto unterwegs war. 

Petit Fours kann ich nicht widerstehen, vor allem, wenn sie so frisch und gut sind wie hier.

Bleibt zuversichtlich, bleibt gesund, passt auf euch und eure Lieben auf.

Samstag, 20. Dezember 2025

Wochenplan in KW 51/25: Einkaufen und Kochen in Corona-Zeiten CCCI

Für diesen Wocheneinkauf fuhr ich zum AfD-Edeka, weil ich in einem der Nachbar-Dörfer etwas erledigen musste und mir einen Umweg sparen wollet. Ich mag den Markt nicht, nicht nur wegen der politischen Einstellung des Inhabers, sondern auch, weil er so unsortiert ist. Inzwischen weiß ich aber, dass Käse, Chips und Nudeln beim Wein liegen, was auch immer sie dort suchen, und fand alles, was ich brauchte. Das war ohnehin nicht viel. Ich lebe ja immer noch aus den Vorräten.

Ich musste daran denken, dass ich zum letzten Mal im August in dem Laden war, als der Gatte im Krankenhaus lag. Er brauchte Wassermelone. Lieblingsbrause und Pfeifentabak, und der Laden ist der einzige außer der Trafik, der den führt. Also fuhr ich dorthin, um einen Weg zu sparen.

Beim Einkaufen musste ich dem Drang widerstehen, einen Karton mit der Lieblingsbrause des Gatten mitzunehmen - er kann sie ja nicht mehr trinken. Ich musste auch an die Pausen beim Bäcker denken, die der Gatte so gerne machte, mochte. Der Gatte fehlt mir so unendlich!

Im Laufe der Woche ging's zum Sonderpostenmarkt, zum Bäcker, in den Drogeriemarkt, in die Trafik (es ist immer noch ungewohnt, dort keinen Pfeifentabak für den Gatten mitzunehmen), in einen Discounter, der den Lieblingskaffee des Gatten im Angebot hatte (ich muss erst wieder lernen, eigenen Geschmack zu entwickeln), ins Kaufhaus und über den Weihnachtsmarkt. Dort hole ich mir regelmäßig Schmalzgebäck und Quarkbällchen. Das koste ich dieses Jahr richtig aus. 

Mein Plan für die dritte Dezemberwoche.

Mein Wochenplan in Theorie und Praxis:

Sonnabend taute ich die von der Trauerfeier des Gatten übriggebliebene Spargelsuppe auf. Der Küchen-Tiefkühler ist jetzt tatsächlich so leer, dass ich nach Weihnachten alles aus dem Keller-Tiefkühler umpacken kann. Der Keller-Tiefkühler kann dann verschenkt werden. 

Sonntag kamen die Sandkasten-Freundinnen zum Waffelessen. Das wollten wir schon im letzten Jahr machen, als der Gatte noch lebte. Er liebte Waffeln, und als er noch im Einzelhandel arbeitete, gab's die gerne sonnabends zur Teestunde. Es war ein sehr schöner Nachmittag. Da das Waffeleisen einmal im Gebrauch war, gab's abends herzhafte Avocado-Waffeln. Ich hatte im März eine Avocado eingefroren, die nun in die Waffeln kam. Das mit dem Einfrieren klappt wunderbar, allerdings wurde die Avocado während des Auftauens an der Oberfläche schnell braun, obwohl sie vorm Einfrieren mit Zitronensaft eingerieben wurde. Außerdem würde ich die aufgetaute Avocado immer püriert verwenden, aber das ist natürlich Geschmackssache.

Montag machte ich Butterchicken, das unerwartet scharf wurde, weil ich das Garam Masala nicht fand und stattdessen Harissa nahm. Erstaunlicherweise kann ich inzwischen schärfer essen als früher. Ich muss ja aber auch keine Rücksicht mehr auf den Gatten nehmen, der gegen Schärfe noch viel empfindlicher war als ich. 

Dienstag fand zum ersten Mal Strick-Kino in der Kleinstadt statt! Das Abendessen bestand also aus Popcorn, und weil das nicht reichte, gab's zu Hause noch eine übriggebliebene Avocado-Waffel.

Mittwoch gab's nochmal Butterchicken. Eine kleine Portion kam in den Tiefkühler.

Donnerstag gab's Currywurst mit Ofenkartoffeln. Pommes frites wären zwar schöner gewesen, aber ich übe mich ja im Verarbeiten von Vorräten und Resten, hatte auch keine Lust zum Frittieren.

Freitag trabte ich zum Schlachter und holte mir Tafelspitz mit Meerrettichsauce, Salzkartoffeln und Mixed Pickles. Als Dessert gab's Blaubeerquark.

Gebacken wurde nicht, und über Too good to go holte ich auch nichts. In der Mittagspause des einzigen Büro-Tages gab's eine übriggebliebene Avocado-Waffel.

Bleibt zuversichtlich, bleibt gesund, passt auf euch und eure Lieben auf. 

Dienstag, 16. Dezember 2025

Baked Feta Pasta mit Butternuss-Kürbis

Seit dem Tode des Gatten lebe ich ja weitgehend aus den Vorräten. In denen sind unzählige Nudeln. Außerdem waren ein, zwei Pakete Schafskäse da, so dass ich nur einen Kürbis für dieses Gericht kaufen musste, denn die restlichen Zutaten sind in meiner normalen Küchenausstattung vorhanden.

Baked Feta Pasta mit Butternuss-Kürbis, gut durchmischt.

Dieser Beitrag geht rüber zum Dings vom Dienstag und zum Creativsalat. Vielen Dank für's Sammeln!

Baked Feta Pasta, frisch aus dem Ofen.

Baked Feta Pasta mit Butternuss-Kürbis

Zutaten für 4 Portionen:

320 g Nudeln, Sorte nach Gusto
2 Knoblauchzehen, gepresst
1 cm Ingwer, fein gerieben
Curry
Pfeffer
Salz
2 rote Zwiebeln, in Spalten geschnitten
400 ml Sahne
600 ml heiße Gemüsebrühe
1 kg Butternuss-Kürbis, in Würfel geschnitten
200 g Schafskäse, halbiert in Höhe und Breite

Zubereitung:

Nudeln zusammen mit Knoblauch, Ingwer, Curry und Zwiebeln in die Form geben, mischen. Sahne und Gemüsebrühe darüber gießen. Es scheint zu viel Flüssigkeit zu sein, aber am Ende wird es passen. Kürbiswürfel darauf verteilen, salzen. Käse zwischen den Kürbiswürfeln platzieren.

Ohne Vorheizen in der Ofenmitte bei 180°C Umluft ca. 40 Minuten backen, bis der Kürbis weich ist. Herausnehmen, alles mischen und mit Salz und Pfeffer abschmecken.

Quelle

Samstag, 13. Dezember 2025

Wochenplan in KW 50/25: Einkaufen und Kochen in Corona-Zeiten CCC

Der Wocheneinkauf fiel üppiger aus als sonst, seitdem der Gatte tot ist. Ich trank in den letzten sieben Wochen so tapfer seine Säfte aus, dass ich mal wieder Lust auf Brause hatte. Zudem mag ich den Winter-Cider, den es gerade gibt, und ich mochte gerade nicht mehr nur aus dem Vorrat leben. Außerdem wollte ich für das Stricktreffen backen. Die letzten Mini-Fläschchen Apfelsaft des Gatten reichten für einen Apfelpunsch für das Stricktreffen, denn im hiesigen Bürgerhaus gibt es auch eine Küche. Die kleinen Apfelsaft-Flaschen brauchte der Gatte bei Unterzucker, und da sie phasenweise nicht zu bekommen waren, hatte ich einen Vorrat angelegt. 

Es ging zum kleinen Edeka-Aldi, der für mich reicht, solange ich kein Anzündholz brauche. Bei Aldi war der Honig nicht auffindbar, gab's keinen Puderzucker mehr. Bei Edeka bekam ich beides und Lebkuchen-Gewürz, wovon allerdings auch nur noch wenig da war. Aber ein Tütchen reichte mir ja. Spontan nahm ich einen "Retter-Beutel" mit Tomaten mit - das dürften bummelig drei Kilo gewesen sein. Die aß ich auf Brot oder als Salat.

Im Laufe der Woche ging's in die Trafik, in den Drogeriemarkt, zum Bäcker und natürlich zum Schlachter, wo es einen wunderbaren Mittagstisch gibt. Den nutzte ich in dieser Woche gerne, denn bestimmte Gerichte mag ich (noch) nicht für mich alleine machen, weil sie nur in großen Portionen gut schmecken und der Tiefkühler noch rappelvoll ist. Außerdem ging's zu Leysieffer, damit Schwiegermutter und Tante ihre "Himmlischen" bekommen. Früher besorgte sie der Gatte, wenn wir im Advent über die Weihnachtsmärkte in der Hamburger Innenstadt bummelten.  

Mein Plan für die zweite Dezemberwoche.

Mein Wochenplan in Theorie und Praxis:

Sonnabend gab's Avocado mit Garnelen in Cocktailsauce.

Sonntag kochte ich das mehrfach verschobene Kürbis-Kichererbsen-Curry.

Montag gab's nochmal Avocado mit Garnelen in Cocktailsauce. Damit ist der erste Beutel Garnelen leer. Einer ist noch da. 

Dienstag war ich aufgrund eines Termins in der lindgrünen Hölle im Heimbüro und konnte zum Schlachter traben, um Grützwurst mit Apfelkompott und Bratkartoffeln zu holen. Gut, das hätte ich mir problemlos selbst machen können, aber dann hätte ich keine Mocca-Creme zum Dessert gehabt.

Mittwoch gab's nochmal Kürbis-Kichererbsen-Curry. Eine Portion wanderte zudem in den Tiefkühler.

Donnerstag war ich zum monatlichen Stricktreffen, wodurch das Abendessen ausfiel.

Freitag trabte ich wieder zum Schlachter und holte Entenkeule mit Orangensauce, Rotkohl und Salzkartoffeln samt Schokoladen-Mousse als Dessert.

Endlich wurde auch mal wieder gebacken: Zum Stricktreffen brachte ich Lebkuchen Brownies mit (und Apfelpunsch). Über Too good to go holte ich nichts. Eigentlich könnte ich die App löschen. Für die Mittagspause holte ich mir ein Falafel-Wrap, das aber viel zu viel für mich war.

Bleibt zuversichtlich, bleibt gesund, passt auf euch und eure Lieben auf. 

Dienstag, 9. Dezember 2025

Baghali Gatogh - dicke Bohnen auf persische Art

Ich koche mich ja immer noch durch die Vorräte, und das wird auch noch lange so weitergehen. Vieles ging schon zum Fairteiler, aber dahin muss ich 80 Kilometer fahren, das will gut überlegt sein. Was haltbar ist und was ich im Prinzip mag, geht ohnehin erstmal nicht zum Fairteiler wie zwei Gläser mit dicken Bohnen zum Beispiel. 

Dicke Bohnen auf persische Art, serviert auf Chubz.

Ein Glas mit dicken Bohne wurde zu diesem persischen Gericht, das mir so gut schmeckte, dass ich vermute, dem zweiten Glas wird das gleiche Schicksal zu teil. Bei der Verwendung von Bohnen aus dem Glas gibt es auch keine Probleme mit den unterschiedlichen Garzeiten von Bohnen und Spiegeleiern. 

Dieser Beitrag geht rüber zum Dings vom Dienstag und zum Creativsalat. Vielen Dank für's Sammeln!

Baghali Gatogh - dicke Bohnen auf persische Art

Zutaten für 2 Portionen:

1 Glas dicke Bohnen (720 ml / Abtropfgewicht 420 g)
Öl
3 Zehen Knoblauch, gepellt und fein gewürfelt
1,5 TL Kurkuma
Pfeffer
Salz
1 EL Dill, gehackt
1 EL Butter
2 Eier

Zubereitung:

Bohnen abgießen.

Knoblauch in Öl weich dünsten, Bohnen und Kurkuma hinzufügen, mit Salz und Pfeffer abschmecken. Den gehackten Dill zufügen und kurz durchrühren.

Die Butter dazugeben und in der Bohnenmasse schmelzen lassen. Die Eier an verschiedenen Stellen über den Bohnen aufschlagen stocken lassen. Das dauert etwa 15 Minuten. 

Portionsweise auf Chubz servieren (alternativ Naan, Fladenbrot oder Tortilla-Wraps nehmen).

Quelle

Samstag, 6. Dezember 2025

Wochenplan in KW 49/25: Einkaufen und Kochen in Corona-Zeiten CCXCIX

Der Wocheneinkauf war am Freitag auf dem Rückweg vom Kunsthandwerker-Weihnachtsmarkt im Freilicht-Museum schnell erledigt. In der üblichen Aldi-Edeka-Kombi bekam ich alles, was ich brauchte. Viel ist es ohnehin nicht mehr, seitdem der Gatte nicht mehr lebt. Ich koche weiterhin aus dem Vorrat und habe wenig Hunger, wobei: Schokolade geht immer, leider. 

Der Wocheneinkauf fiel schmal aus, trotz des Beifangs.

Dieser Plan schaffte es irgendwie nicht auf die Tafel ... 

Den Wochenplan überarbeiten. 

Mein Wochenplan in Theorie und Praxis:

Sonnabend gab's Steak und Baked Potatoe. Außerdem habe ich gerade eine Frucht-Punsch-Phase. Besonders gerne mag ich Fliederbeer-Apfel-Punsch. 

Honigkuchen vor Fliederbeer-Apfel-Punsch.

Sonntag war ich bei Schwiegermutter zum Essen eingeladen. Es gab das Sonntagsmenü ihrer poshen Seniorenwohnanlage. Ich war beeindruckt, dass man es schaffen kann, Wildschweinbraten knochentrocken zu garen. Dazu gab's Kroketten und Rahmwirsing. Als Vorspeise wurde Feldsalat mit Lachsröllchen serviert und als Dessert Eis mit Eierlikör. Abends gab's noch eine Scheibe Brot.

Montag gab's wieder Steak mit Baked Potatoe. Jetzt sind noch zwei Steaks im Tiefkühler.

Dienstag schob ich ein Schlemmerfilet zusammen mit Kartoffelwürfeln in den Ofen und ignorierte tapfer, dass das Schlefi zwei Portionen sind. Pansenlähmung war die Folge. Das nächste Mal plane ich das Schlefi für zwei Tage ein. Zwei müssten noch im Keller-Tiefkühler leben.

Mittwoch gab's Lasagne Bolognese. Eigentlich war dazu ein Tomatensalat geplant, aber mir fehlte die Kraft dazu. Der Echtbüro-Tag dauerte länger als gedacht. Immerhin schaffte ich es noch, mir auf dem Heimweg auf dem Weihnachtsmarkt Schmalzgebäck und ein Quarkbällchen zu besorgen. Ich versuche, neue Rituale zu entwickeln. Eines ist, dass ich nach dem Tag im Echtbüro zu Hause eine Tasse Tee mit einem Teilchen zu mir nehme - fast wie früher, als der Gatte noch lebte.

Der Donnerstag entwickelte sich andres als geplant, und abends fehlte die mir Kraft für das geplante Kürbis-Kichererbsen-Curry. Stattdessen bestellte ich bei der Schiebetür. Seitdem ich alleine lebe, schaffe ich mit Burgern und Pommes nicht mehr den Mindestbestellwert, aber mit einem Gyros-Teller klappt das gerade so. Als Folge musste natürlich der Plan für die kommende Woche überarbeitet werden. 

Freitag gab's wie geplant Lasagne Bolognese mit Tomatensalat.

Gebacken wurde nicht, und über Too good to go holte ich - Überraschung - auch nichts. Seit dieser Woche arbeite ich wieder. An meinen beiden Echtbüro-Tagen gab's Overnight Oats mit Obstsalat - Ananas und Mango aus dem Tiefkühler wollen ja verbraucht werden. 

Bleibt zuversichtlich, bleibt gesund, passt auf euch und eure Lieben auf.