Donnerstag, 18. Juni 2026

Toad in the Hole with Gravy - Würstchen im Teig mit Zwiebelsauce

Dieses Rezept steht schon ewig auf meiner Nachkochliste, die von Google aus unerklärlichen Gründen immer wieder gesperrt wird. Eigentlich sollte es das Gericht noch zu Lebzeiten des Gatten geben - sein vorzeitiges Ableben war ja weder geplant noch bis Ende August 2025 absehbar.

Toad in the Hole noch ohne Gravy im Ganzen - man beachte das thematisch passende Küchentuch.

Also arbeitete ich dieses Rezept auf witwentaugliche zwei Portionen um. Außerdem verarbeitete ich den vorletzten Apfel, den der Gatte vom kleinen Apfelbaum erntete. Einer schlummert noch immer im Kühlschrank. Ich weiß nicht nicht, was ich daraus mache. Vielleicht Æbleskiver?

Toad in the Hole mit Gravy.

Toad in the Hole with Gravy - Würstchen im Teig mit Zwiebelsauce

Zutaten für 2 Portionen:

2 Bratwürste oder 4 Nürnberger Rostbratwürstchen
1 süßsaurer Apfel
1 EL Öl

Für den Teig:
105 g Mehl
200 ml Milch
2 Eier 
Salz 
getrockneter Thymian oder Blätter von 2 frischen Zweigen
Pfeffer

Für die Gravy:
150 ml Fleischbrühe 
1 Zwiebel
brauner Zucker
1/2 gehäufter EL Mehl
1/2 EL Balsamico
Salz
Pfeffer

Zubereitung

Die Zutaten für den Teig vermischen und etwas quellen lassen. 

Währenddessen den Apfel waschen, putzen und in Spalten schneiden. Die Apfelspalten zusammen mit den Würstchen in eine Auflaufform geben. Das Öl großzügig darüber geben und verteilen, bis alles (auch der Boden) gleichmäßig vom Öl benetzt ist. 

Den Ofen auf vorheizen.
Die Auflaufform mit den Würstchen und Äpfeln bei 200°C (Umluft) in den Ofen geben, bis die Würstchen braun gebraten sind . Zwischendrin einmal umrühren.

Die Auflaufform aus dem Ofen holen und sofort den vorbereiteten Teig über die heißen Würstchen geben - Achtung, das heiße Öl kann spritzen! Die Auflaufform zurück in den Ofen geben und backen, bis der Würstchenkuchen hoch kommt, an der Oberfläche bräunt und die Stäbchenprobe sauber bleibt. Das dauert zwischen 20-30 Minuten.

Währenddessen die Sauce kochen: Zwiebel putzen und in Streifen schneiden. In einer hohen Pfanne in Öl ausbraten. Braunen Zucker dazu geben, unter die Zwiebeln rühren und ein paar Minuten mitbraten. Dann das Mehl dazu geben, ebenfalls gründlich unterrühren und auch nochmals etwas mitbraten. Mit etwas Brühe ablöschen und dabei immer weiter rühren. Die mehlige Sauce immer wieder aufkochen lassen, bis sie eindickt, dann wieder etwas Brühe nachgießen und die Sauce glattrühren. Ist alle Flüssigkeit hinzugefügt, die Sauce nochmals für ein paar Minuten leise köcheln lassen, damit sich der Mehlgeschmack verliert. Mit dem Balsamico, Meersalz und etwas Pfeffer abschmecken.

Den Auflauf portionsweise mit der Sauce servieren.

Quelle

Dienstag, 16. Juni 2026

Bärlauch-Risotto mit grünem Spargel und Scamorza

Die Bärlauch-Zeit war dieses Jahr ratzfatz vorbei. Kaum waren die ersten Blätter zu sehen, blühte der Bärlauch schon. Noch schlimmer war es mit dem Waldmeister. Der blühte schon, bevor ich "Waldmeister-Erdbeer-Bowle" auch nur zu Ende sagen konnte. Zwar stimmt es nicht, dass beide Kräuter mit bzw. nach der Blüte giftig sind, aber die Blätter werden härter, schmecken nicht mehr so gut.  

Bärlauch-Risotto mit grünem Spargel und Scamorza.

Ich kann mich aber nicht beklagen, denn in dieser Saison hatte ich reichlich Gelegenheit, Bärlauch zu essen. Dieses Rezept war eigentlich der Auftakt in meine Bärlauch-Saison, aber ich komme erst jetzt dazu, es hier festzuhalten. 

Bärlauch-Risotto mit grünem Spargel und Scamorza

Zutaten für 2 sattmachende Portionen:

300 g Risotto-Reis
1 Bund Bärlauch
250 g grüner Spargel
1 Zwiebel, fein gehackt
2 Knoblauchzehen, fein gehackt
1 l Gemüsebrühe
100 ml trockener Weißwein
125 g geriebener Scamorza
2 EL Olivenöl
100 g kalte Butter, gewürfelt
Salz
Pfeffer

Zubereitung:

Spargel waschen, die holzigen Enden abbrechen und die Stangen in etwa 2 cm lange Stücke schneiden. Bärlauchblätter waschen und grob hacken.

Gemüsebrühe in einem Topf erhitzen und warm halten.

Olivenöl in einem großen Topf erhitzen. Zwiebel und Knoblauch darin andünsten, dann den Reis dazu geben und anbraten, bis die Reiskörner glasig sind. Mit Weißwein ablöschen und unter Rühren einkochen lassen, bis der Wein fast vollständig verdampft ist. Dann die Gemüsebrühe kellenweise dazu geben und jeweils warten, bis der Reis die Flüssigkeit aufnahm. Wiederholen, bis der Reis bissfest ist. Nach etwa 15 Minuten Garzeit den Spargel unterheben und mitgaren lassen, bis er zart ist. Kurz vor dem Servieren den gehackten Bärlauch, die gewürfelte Butter und die Hälfte des Scamorzas unterheben. Mit Salz und Pfeffer abschmecken und mit dem restlichen Scamorza bestreut servieren. 

Samstag, 13. Juni 2026

Wochenplan in KW 23/26 und KW 24/26: Einkaufen und Kochen in Corona-Zeiten CCCXXV und CCCXXVI

Sechs Tage war ich an der Ostsee, so dass es für die letzten beiden Wochen eigentlich keinen Wocheneinkauf gebraucht hätte. Aber ich musste Muffins für unseren Betriebsausflug backen, brauchte ein paar Sachen aus dem Baumarkt, die Selter war alle ... So war ich dann doch bei zwei Discountern und in einem Supermarkt.

Mein Plan für die letzten beiden Wochen in Theorie und Praxis:

Sonnabend kochte ich rotes Thai-Curry mit Hähnchen

Sonntag gab's Polenta-Spargel-Auflauf.

Montag wärmte ich Saganaki mit Spargel-Tomaten-Salat aus dem Ofen auf. Ganz langsam in einer Pfanne klappte das ganz wunderbar. 

Dienstag wärmte ich rotes Thai-Curry mit Hähnchen auf.

Mittwoch aß ich nochmal Polenta-Spargel-Auflauf.

Für Donnerstag hatte ich keinen Plan. Spontan nahm ich mir Fertigfutter in Form von Gyoza mit, als ich im Laufe der Woche einholen war. 

Erdbeer-Schoko-Muffin und Kaffee mit Ostseeblick kurz nach der Ankunft.

Für Freitag hatte ich abends einen Tisch im Hotel-Restaurant reserviert. Ich wusste nicht, wie anstrengend die Anreise werden würde und wollte vermeiden, noch in ein Restaurant laufen zu müssen, und ich hatte. anders bei den Reisen mit dem Gatten, keine Halbpension gebucht. Den Preis esse ich einfach nicht ab, á la Carte ist günstiger und reicht mir. In mich geht weniger rein als in den Gatten rein ging, auch, wenn es immer anders aussah. 

Die Reservierung war eine gute Entscheidung, denn das Hotel war komplett ausgebucht. Das Hotel-Restaurant hat ganz neu Weine aus Schleswig-Holstein, vom Ingenhof auf der Karte. Freitag gab's zum Pannfisch mit Bratkartoffeln, Dijon-Senfsauce und Gurkensalat ein Glas Sauvitage. Ich weiß nicht, woran es lag, aber der Wein überzeugte mich nicht, schmeckte mir zu flach und leicht wässrig. 

Pannfisch mit Bratkartoffeln, Dijon-Senfsauce und Gurkensalat.

Auch Sonnabend reservierte ich einen Tisch im Hotel-Restaurant. Zum Rumpsteak mit buntem Pfannengemüse, Kräuterbutter und Pommes frites gab's ein Glas Cabernet Cantor. Wieder weiß ich nicht, woran es lag, aber auch diesmal überzeugte mich der Wein nicht, empfand ich ihn wieder als zu flach und leicht wässrig.  

Rumpsteak mit buntem Pfannengemüse, Kräuterbutter und Pommes frites. 

Sonntag aß ich im American Diner der Anlage. Angesichts der Buchungslage hatte ich die Befürchtung, das Lokal wäre überfüllt, aber dem war nicht so. Es gab einen Crunchy Honey Chicken Burger mit Süßkartoffel-Fritten und Guacamole, die ich mir hätte sparen können. Ich war zwar so satt, dass ich nicht mehr Miff sagen konnte, aber für den anschließenden Strandspaziergang zurück ins Hotel musste es unbedingt noch ein Eis sein - inklusiver einer Kugel quietschbuntem Marshmallow-Eis, dem ich einfach nicht widerstehen konnte. Es schmeckte besser als erwartet.  

Crunchy Honey Chicken Burger mit Süßkartoffel-Fritten und Guacamole.

Zwei Kugeln Eis: Salted Caramell und Marshmellow.

Montag gab's anlassbedingt nachmittags eine Kuchenschlacht. Zusammen mit dem üppigen Frühstück, das ich mir jeden Tag gönnte, reichte das. Abends knabberte ich aus Appetit noch ein paar Oliven und Cracker.

Dienstag holte ich mir nach einem Strandspaziergang ein Fischbrötchen und Pommes frites und aß mit allerschönstem Ostseeblick auf dem Balkon. 

Ich wollte noch so viel Ostsee-Blick wie möglich genießen und entschied mich deswegen am letzten Abend für ein Abendessen auf dem Balkon. Belohnt wurde ich mit einem traumhaften Sonnenuntergang.

Mittwoch fuhr ich wieder nach Hause. Nach einem Blick in den Kühlschrank gab's abends Nudeln mit Tomaten-Mozzarella-Sauce.

Donnerstag war ich beim Stricktreffen, fiel das Abendessen aus.

Freitag gab's Ofen-Spargel mit Parmesan-Sauce.

Backen durften diesmal andere bzw. ich aß zur Tee-Zeit von den Muffins, die vom Betriebsausflug übrig blieben. Für das Picknick war wie üblich viel zu viel da, weil jeder für 12 Personen kochte / buk, es natürlich auch nicht abgezählt aussehen sollte ... Ich überlegte, auf der Rückreise etwas über Too Good To Go von einem der Supermärkte in Wangels bzw. Oldenburg zu holen, verpeilte da aber die Uhrzeiten, zu denen eine Reservierung möglich gewesen wäre. Als ich daran dachte, war's zu spät. 

Bleibt zuversichtlich, bleibt gesund, passt auf euch und eure Lieben auf.

Mittwoch, 10. Juni 2026

Polenta-Spargel-Auflauf

Die Spargelsaison koste ich aktuell voll aus. 

Doch, doch, das sind nur zwei Portionen Polenta-Spargel-Auflauf.

Dabei war mir anfangs so gar nicht nach dem königlichen Gemüse. 

Polenta-Spargel-Auflauf

Zutaten für 2 Portionen: 

375 ml Gemüsebrühe
100 g Polenta 
2 EL Butter
75 g frisch geriebener Parmesan
Muskatnuss
Salz 
Pfeffer
250 g grüner Spargel
Olivenöl

Zubereitung:

Gemüsebrühe aufkochen, die Polenta unter Rühren einstreuen und quellen lassen, bis sie cremig ist. Dabei gelegentlich umrühren, dann 1 EL Butter und 50 g Parmesan einrühren. Kräftig mit Salz, Pfeffer und Muskat abschmecken. Eine flache Auflaufform mit Olivenöl auspinseln und die Polenta darauf verteilen. 

Die holzigen Enden vom Spargel abbrechen. Die Spargelstangen gleichmäßig auf der Polenta verteilen und ggf. leicht andrücken. Alles mit dem restlichen Parmesan bestreuen und die restliche Butter in Flöckchen darauf verteilen. 

Bei 180°C (Umluft) etwa 25 Minuten im Ofen garen, bis die Oberfläche goldbraun ist und der Parmesan eine schöne Kruste bildet. 

Dienstag, 9. Juni 2026

Rotes Thai-Curry mit Hähnchen

Ich esse noch immer am Dreieinhalb-Kilo-Gockel, und das wird sich so schnell auch nicht ändern. 

Rotes Thai-Curry mit Hähnchen und Reis.

Hier verschätzte ich mich etwas bei der Fleischmenge, so dass mindestens eine Portion in den Tiefkühler einzig. Ich bin gespannt, ob ich noch in diesem Jahr mit dem Hähnchen fertig werde ...

Rotes Thai-Curry mit Hähnchen

Zutaten für 2 Portionen:

250 g Hähnchenbrustfilet
1 rote Paprikaschote
2 Lauchzwiebeln
1 Wurzel (Karotte, Möhre)
Sesamöl
1 EL rote Currypaste
400 ml Kokosmilch
Salz
Pfeffer

Zubereitung:

Hähnchen klein schneiden. Paprikaschoten waschen, putzen und in Streifen schneiden. Lauchzwiebeln waschen, putzen und in Ringe schneiden. Die Wurzel schälen und in Scheiben schneiden. 

Sesamöl in einer Pfanne oder einem Wok erhitzen. Fleisch und Gemüse darin scharf anbraten. Die Currypaste dazu geben und alles sorgfältig damit vermischen. Mit Kokosmilch ablöschen (ggf. die Dose mit der Kokosmilch kalt ausspülen, damit mehr Flüssigkeit da ist). Alles köcheln lassen, bis alles gar ist. Mit Salz und Pfeffer abschmecken und mit Reis servieren. 

Montag, 8. Juni 2026

Saganaki mit Spargel-Tomaten-Salat aus dem Ofen

Dieses Gericht war so unglaublich lecker, dass ich am Liebsten gleich beide Portionen verputzt hätte. 

Saganaki auf Spargel-Tomaten-Salat.

Saganaki, panierter Schafskäse, ist eine griechische Vorspeise. Ich mag diese Variante, in der der Schafskäse mit Filoteig umhüllt und im Ofen gebacken wird. Sie ist nicht so fett wie die panierte, gebratene Variante. 

Frisch aus dem Ofen: Saganaki und Spargel-Tomaten-Salat.

Das gibt's bestimmt öfter.

Saganaki mit Spargel-Tomaten-Salat aus dem Ofen

Zutaten für 2 Portionen:

200 g Schafskäse
2 Blätter Filoteig / Yufkateig / Strudelteig
500 g grüner Spargel
250 g Kirschtomaten
5 Stiele Oregano (alternativ getrockneter Oregano)
Olivenöl
1 Knoblauchzehe
1 Zwiebel
1 TL Dattelsirup
2 EL Wasser
2 EL Weißweinessig
Salz
Pfeffer

Zubereitung:

Schafskäse halbieren und in je ein Blatt Filoteig wickeln und mit etwas Olivenöl bestreichen. In eine leicht gefettete Auflaufform legen. 

Vom Spargel die holzigen Enden abbrechen. Tomaten waschen und putzen. In eine leicht gefettete Auflaufform due Spargelstangen nebeneinander legen und die Tomaten darüber legen. 

Beide Auflaufformen bei 200°C (Umluft) in den Backofen geben und alles ca. 20 Minuten garen. 

Währenddessen für das Salatdressing Knoblauch und Zwiebel pellen fein hacken und mit Dattelsirup, 3 EL Olivenöl, 2 EL Wasser, Essig und Oregano verquirlen. Mit Salz und Pfeffer abschmecken.

Spargel und Tomaten aus dem Ofen nehmen und noch heiß mit dem Dressing vermischen. Zusammen mit dem Schafskäse servieren. 

Freitag, 5. Juni 2026

Spargel-Lachs-Törtchen

Diese Törtchen sind ein leichter Mittagsimbiss im Frühling und Sommer. 

Spargel-Lachs-Törtchen.

Mit einem Gurkensalat oder einem Grünen Salat mit Zitronen-Sahne-Dressing wird eine vollständige Mahlzeit daraus. 

Spargel-Lachs-Törtchen

Zutaten für 12 Stück:

Backtrennspray*, etwas Butter oder Öl für das Muffin-Blech
250 g grüner Spargel
120 g Räucherlachs
150 g Frischkäse
2 Eier
80 ml Sahne
1 TL Zitronenabrieb
1 EL gehackter Dill
Salz 
Pfeffer 
4 Blätter Filoteig oder Strudelteig
1 EL geschmolzene Butter oder Olivenöl für den Teig

Zubereitung:

Heize den Backofen auf 180 °C Ober- und Unterhitze vor. 

Die holzigen Enden vom Spargel abbrechen. Die Stangen in max. 3 cm große Stücke schneiden und kurz in kochendem Salzwasser blanchieren. Abschrecken und gut abtropfen lassen.

Räucherlachs in kleine Stücke schneiden. Frischkäse, Eier, Sahne, Zitronenabrieb und Dill in einer Schüssel zu einer glatten Creme verrühren. Spargel und Lachs unterheben und mit Salz und Pfeffer abschmecken. 

Die Mulden eines Muffinblechs leicht einfetten (ich bevorzuge ein Backtrennspray). Die Teigblätter übereinander legen und in etwa 12×12 cm große Vierecke schneiden. Mit etwas geschmolzener Butter oder Olivenöl bestreichen und versetzt in die Muffin-Mulden verteilen, so dass kleine Körbchen entstehen. Die Frischkäse-Eier-Masse auf die Mulden verteilen. 

Bei 160°C (Umluft) etwa 20 bis 25 Minuten backen, bis die Füllung gestockt ist, die Teigränder goldbraun und knusprig sind. Aus dem Ofen nehmen und am Besten warm oder lauwarm servieren. 


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Donnerstag, 4. Juni 2026

Rhabarber-Muffins mit Marzipanstreuseln

Der Besuch wollte wie üblich keine Umstände machen. Nur Kaffee. Schwarz. 

Schwarzer Kaffee ist nicht gut für den Magen. Schwarzer Kaffee braucht eine Grundlage. Muffins, zum Beispiel. Muffins sind keine Umstände, schon gleich gar nicht, wenn der Besuch an einem Donnerstag kommt, denn Donnerstag ist Backtag. 

Rhabarber-Muffins mit Marzipanstreuseln.

Da der Besuch mittags kam und ich mich kniggetechnisch nicht so auskenne, nicht wusste, ob mittags zum Kaffee eher etwas Süßes oder Herzhaftes gereicht wird, buk ich sicherheitshalber auch noch Spargel-Lachs-Törtchen. Nein, auch das war kein Umstand. 

Rhabarber-Muffins mit Marzipanstreuseln

Zutaten für 8 bis 12 Stück:

Für die Muffins:

200 g Rhabarber
150 g Zucker
2 EL Öl
1 Ei
125 ml Buttermilch
1 TL Vanille-Extrakt
200 g Mehl
1 TL Natron
1 TL Backpulver

Für die Streusel:

50 g Butter
50 g Zucker
50 g Marzipan
75 g Mehl
1 EL Vanillezucker

Zubereitung:

Rhabarber waschen, putzen, in kleine Stücke schneiden und mit dem Zucker vermischen. Zur Seite stellen, bis alle anderen Zutaten verrührt sind.

Für die Streusel Marzipanmasse zerkrümeln und mit allen anderen Streusel-Zutaten mischen. Alles gut verkneten und Streusel daraus formen.

Ei, Öl, Buttermilch und Vanille-Extrakt schaumig rühren. Mehl mit Natron und Backpulver dazugeben und zu einem Teig verrühren. Den Rhabarber unterheben.

Den Teig auf Muffinförmchen verteilen und die Streusel über den Teig streuen.

Die Muffins im Ofen bei 180°C (Umluft) für 20-25 Minuten backen (Stäbchenprobe).