Heute mal Backen aus dem Vorrat: Es waren noch zwei Pakete Magerquark da, längst jenseits jeglichem MHD, aber immer noch gut.
Seitdem ich alleine lebe, weiß ich Muffins sehr zu schätzen. Zwölf Stück reichen normalerweise von Donnerstag bis Montag, also für die Tage, an denen ich zu Hause arbeite. Bleiben dennoch welche übrig, kommen sie in den Tiefkühler. So ist dann eigentlich auch immer Kuchen da, wenn überraschend Besuch kommt (und meine beiden Sandkasten-Freundinnen kommen gerne mal spontan vorbei).
![]() |
| Zupfkuchen-Muffins. |
Übrigens hat Russischer Zupfkuchen überhaupt nichts mit Russland zu tun, wie ich lange Zeit dachte, wie ich lange Zeit dachte. Weil das Rezept in den 1990er Jahren, also kurz nach der "Wende" auftauchte, dachte ich sogar, es käme über Russland aus der ehemaligen DDR und wunderte mich, warum es in keinem meiner DDR-Backbücher auftaucht. Das Rezept ist ein Ergebnis eines Wettbewerbs des Bielefelder Backmischungsherstellers. Die gezupften Teigstücke sollen optisch an die Kirchturmspitzen traditioneller russischer Kirchen erinnern. Ja, nee, is klaa.
Zupfkuchen-Muffins
Zutaten für 12 Portionen:
100 g weiche Butter
100 g Zucker
2 EL Vanillezucker
1 Pr. Salz
2 Eier
200 g Mehl
20 g Kakao
1 gestr. TL Backpulver
8 EL Milch
Für die Quark-Füllung:
500 g Speisequark (Magerstufe)
1 Pck. Puddingpulver Vanille
Zubereitung:
Butter geschmeidig rühren. Nach und nach Zucker, Vanillezucker und Salz unter Rühren hinzufügen, bis eine gebundene Masse entsteht. Die Eier kurz auf höchster Stufe unterrühren. Mehl, Kakao und Backpulver mischen und abwechselnd mit der Milch auf niedrigster Stufe unterrühren.







