Eigentlich möchte ich gerne die Einzelportionen aus dem Tiefkühler aufessen, aber das klappt nur bedingt. So kochte ich diese Woche öfter frisch, als es geplant war.
Den Wocheneinkauf erledigte ich am Montag in Etappen, erst zu Fuß bei einem Discounter in der Innenstadt, dann mit dem Auto bei einem riesigen Edeka in der nächsten Kreisstadt (und einen Umweg zum dortigen Aldi machte ich auch noch). Mir fehlten zwei Knäuel Baumwolle, und meine Strickgruppe meinte, dort gäbe es eine gute Auswahl. Der Edeka hat nicht nur eine gute Auswahl bei Baumwolle, sondern ist insgesamt einfach unglaublich! Der Gatte hätte diesen Laden geliebt! Ich hingegen war von der Angebotsauswahl so überfordert und verwirrt, dass ich Kartoffeln und TK-Pfifferlinge vergaß. Immerhin kaufte ich die Wolle, wegen der ich fast 30 Kilometer fuhr - bei einem grundverpeilten Frettchen wie mir ist das nicht selbstverständlich. Ich hätte mich nicht gewundert, wäre ich ohne Wolle zurückgekehrt.
Im Laufe der Woche besorgte ich also die vergessenen TK-Pfifferlinge und Kartoffeln, bestellte Wein-Nachschub, war im Drogeriemarkt, beim Bäcker und im Gartenmarkt. Fast hätte ich gesagt, es war eine Woche ohne Wollkauf, aber da waren ja die beiden Knäuel Baumwolle ...
Mein Wochenplan in Theorie und Praxis:
Sonnabend gab's Sauerkraut mit Grützwurst und Bratkartoffeln.
Sonntag war ich im Ernst-Deutsch-Theater. Wie es sich gehört, wurde vorher im Flickenschildt gegessen. Da es zum Labskaus keine Bratkartoffel gab, entschied ich mich für Brathering.
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| Brathering mit Bratkartoffeln. Die Zitrone und die Meerrettichsahen hätte es nicht gebraucht. |
Montag wollte ich eigentlich ein Stück Zwiebelkuchen aus dem Tiefkühler holen, aber im Gemüsefach waren Tomaten und Paprika, die ich nicht aß. Eigentlich nehme ich mir immer etwas davon für das Büro-Frühstück mit, aber ich hatte in den letzten drei Woche keine Kraft, mir etwas für's Büro zu machen. Tomaten und Paprika wurden also zu Nudeln mit Ofenpaprika-Sauce.
Dienstag wärmte ich Sauerkraut mit Grützwurst und Bratkartoffeln auf.
Mittwoch gab's wieder Nudeln mit Ofenpaprika-Sauce.
Donnerstag bereitete ich Linsen-Ratatouille mit Kartoffelhaube zu - zu sommerlich für den Herbst, aber aktuell ist der Herbst ja auch zu sommerlich.
Freitag traf ich mich mit einigen Mädels aus der hiesigen Strickgruppe und mit zwei Hamburger "Strickliesels" aus der Reha-Strickgruppe, die Lust auf eine Landpartie hatten, zu einer Stricknacht im Nachbardorf. Dort wurden wir auch verköstigt.
Gebacken wurde nicht. Für's Wochenende hatte ich noch vom Buttermilch-Apfelkuchen mit Zimt und Zucker, und zum Ende dieses Woche gab's nach langer Zeit mal wieder Kuchen vom Bäcker. An meinen beiden Hamburg-Tagen verpflegte ich mich mit belegten Brötchen. Das muss sich ändern, aber momentan fehlt mir dazu die Kraft.
Bleibt zuversichtlich, bleibt gesund, passt auf euch und eure Lieben auf.























