Dieses Rezept steht schon ewig auf meiner Nachkochliste, die von Google aus unerklärlichen Gründen immer wieder gesperrt wird. Eigentlich sollte es das Gericht noch zu Lebzeiten des Gatten geben - sein vorzeitiges Ableben war ja weder geplant noch bis Ende August 2025 absehbar.
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| Toad in the Hole noch ohne Gravy im Ganzen - man beachte das thematisch passende Küchentuch. |
Also arbeitete ich dieses Rezept auf witwentaugliche zwei Portionen um. Außerdem verarbeitete ich den vorletzten Apfel, den der Gatte vom kleinen Apfelbaum erntete. Einer schlummert noch immer im Kühlschrank. Ich weiß nicht nicht, was ich daraus mache. Vielleicht Æbleskiver?
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| Toad in the Hole mit Gravy. |
Toad in the Hole with Gravy - Würstchen im Teig mit Zwiebelsauce
Zutaten für 2 Portionen:
2 Bratwürste oder 4 Nürnberger Rostbratwürstchen
1 süßsaurer Apfel
1 EL Öl
Für den Teig:
105 g Mehl
200 ml Milch
2 Eier
Salz
getrockneter Thymian oder Blätter von 2 frischen Zweigen
Pfeffer
Für die Gravy:
150 ml Fleischbrühe
1 Zwiebel
brauner Zucker
1/2 gehäufter EL Mehl
1/2 EL Balsamico
Salz
Pfeffer
Zubereitung
Die Zutaten für den Teig vermischen und etwas quellen lassen.
Währenddessen den Apfel waschen, putzen und in Spalten schneiden. Die Apfelspalten zusammen mit den Würstchen in eine Auflaufform geben. Das Öl großzügig darüber geben und verteilen, bis alles (auch der Boden) gleichmäßig vom Öl benetzt ist.
Den Ofen auf vorheizen.
Die Auflaufform mit den Würstchen und Äpfeln bei 200°C (Umluft) in den Ofen geben, bis die Würstchen braun gebraten sind . Zwischendrin einmal umrühren.
Die Auflaufform aus dem Ofen holen und sofort den vorbereiteten Teig über die heißen Würstchen geben - Achtung, das heiße Öl kann spritzen! Die Auflaufform zurück in den Ofen geben und backen, bis der Würstchenkuchen hoch kommt, an der Oberfläche bräunt und die Stäbchenprobe sauber bleibt. Das dauert zwischen 20-30 Minuten.
Währenddessen die Sauce kochen: Zwiebel putzen und in Streifen schneiden. In einer hohen Pfanne in Öl ausbraten. Braunen Zucker dazu geben, unter die Zwiebeln rühren und ein paar Minuten mitbraten. Dann das Mehl dazu geben, ebenfalls gründlich unterrühren und auch nochmals etwas mitbraten. Mit etwas Brühe ablöschen und dabei immer weiter rühren. Die mehlige Sauce immer wieder aufkochen lassen, bis sie eindickt, dann wieder etwas Brühe nachgießen und die Sauce glattrühren. Ist alle Flüssigkeit hinzugefügt, die Sauce nochmals für ein paar Minuten leise köcheln lassen, damit sich der Mehlgeschmack verliert. Mit dem Balsamico, Meersalz und etwas Pfeffer abschmecken.
Den Auflauf portionsweise mit der Sauce servieren.


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