Die Bärlauch-Zeit war dieses Jahr ratzfatz vorbei. Kaum waren die ersten Blätter zu sehen, blühte der Bärlauch schon. Noch schlimmer war es mit dem Waldmeister. Der blühte schon, bevor ich "Waldmeister-Erdbeer-Bowle" auch nur zu Ende sagen konnte. Zwar stimmt es nicht, dass beide Kräuter mit bzw. nach der Blüte giftig sind, aber die Blätter werden härter, schmecken nicht mehr so gut.
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| Bärlauch-Risotto mit grünem Spargel und Scamorza. |
Ich kann mich aber nicht beklagen, denn in dieser Saison hatte ich reichlich Gelegenheit, Bärlauch zu essen. Dieses Rezept war eigentlich der Auftakt in meine Bärlauch-Saison, aber ich komme erst jetzt dazu, es hier festzuhalten.
Bärlauch-Risotto mit grünem Spargel und Scamorza
Zutaten für 2 sattmachende Portionen:
300 g Risotto-Reis
1 Bund Bärlauch
250 g grüner Spargel
1 Zwiebel, fein gehackt
2 Knoblauchzehen, fein gehackt
1 l Gemüsebrühe
100 ml trockener Weißwein
125 g geriebener Scamorza
2 EL Olivenöl
100 g kalte Butter, gewürfelt
Salz
Pfeffer
Zubereitung:
Spargel waschen, die holzigen Enden abbrechen und die Stangen in etwa 2 cm lange Stücke schneiden. Bärlauchblätter waschen und grob hacken.
Gemüsebrühe in einem Topf erhitzen und warm halten.
Olivenöl in einem großen Topf erhitzen. Zwiebel und Knoblauch darin andünsten, dann den Reis dazu geben und anbraten, bis die Reiskörner glasig sind. Mit Weißwein ablöschen und unter Rühren einkochen lassen, bis der Wein fast vollständig verdampft ist. Dann die Gemüsebrühe kellenweise dazu geben und jeweils warten, bis der Reis die Flüssigkeit aufnahm. Wiederholen, bis der Reis bissfest ist. Nach etwa 15 Minuten Garzeit den Spargel unterheben und mitgaren lassen, bis er zart ist. Kurz vor dem Servieren den gehackten Bärlauch, die gewürfelte Butter und die Hälfte des Scamorzas unterheben. Mit Salz und Pfeffer abschmecken und mit dem restlichen Scamorza bestreut servieren.

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