Dienstag, 11. September 2018

Pfirsich-Maracuja-Quark-Muffins / Käsekuchen-Muffins

Im Kühlschrank dümpelte ein großer Topf Pfirsich-Maracuja-Quark vor sich hin, auf den niemand so recht Appetit hatte. Was liegt da näher, als ihn zu verbacken?!

Diese Muffins sind blitzschnell gemacht und glutenfrei, sofern Du Kartoffelstärke und Maisgrieß (Polenta) nimmst. Verwendest Du keinen süßen Fruchtquark, musst Du die Zuckermenge sicher erhöhen.

Pfirsich-Maracuja-Quark-Muffins / Käsekuchen-Muffins.
Pfirsich-Maracuja-Quark-Muffins / Käsekuchen-Muffins

Zutaten für 12 Stück:

500 g Pfirsich-Maracuja-Quark
100 g Butter
100 g Zucker (nach Geschmack auch weniger / mehr)
2 Eier
2 EL Stärke
2 EL Grieß

Zubereitung:

Alle Zutaten gut miteinander vermischen. Die Masse auf Muffinformen verteilen und bei 170°C (Umluft) etwa 35 Minuten backen. Die Muffins gehen stark auf, fallen beim Abkühlen dann wieder zusammen. Nach dem Abkühlen aus der Form nehmen und servieren.

Freitag, 7. September 2018

NIDO-Revival-Abend aka Sushi- und Schitzel-Abend im Mozzer's Wohnzimmerbistro

Viele haben mir von der austro-asiatischen Küche im NIDO vorgeschwärmt, aber ich hab's einfach nicht geschafft, dort einmal essen zu gehen. Zum Glück gibt's regelmäßig NIDO-Revival-Abende im Mozzer's Wohnzimmerbistro, das die ehemaligen NIDO-Macher betreiben.

Blick ins Wohnzimmerbistro.
Einer dieser Abende fiel mit meinem Geburtstag zusammen, und so musste der ausgehmuffelige Gatte mit, ob er wollte oder nicht. Ich versprach ihm aber, er müsse kein Sushi essen, fischophob, wie er nun mal ist.

Sushi.
Beim Lesen der Speisekarte befand der Gatte dann allerdings, das Menü läse sich gut.

Schnitzel.
"Öhm, das ist mit Sushi." - "Ja, und?" - "Sushi ist mit Fisch." - "Ja, und?" - "Der Fisch ist roh." - "Das macht doch nichts." - "Du isst keinen rohen Fisch. Du isst nur Fisch, der weder nach Fisch aussieht noch nach Fisch schmeckt." - "Ach was."

Kasierschmarrn.
Was soll ich sagen? Der Kerl isst Sushi. Freiwillig. Er befindet es für lecker. Und will seitdem regelmäßig Sushi essen. Sachen gibt's!

Kaiserschmarrn.
Die nächste Chance auf Sushi und Schnitzel gibt's kommenden Freitag, am 14. September 2018, ab 18 Uhr.

Donnerstag, 6. September 2018

Gefüllte Paprika mit Frischkäsesauce

Jetzt im Sommer, wenn Paprika Saison hat, schmecken sie am Besten, finde ich.


Gefüllte Paprika mit Frischkäsesauce.
Gefüllte Paprika mit Frischkäsesauce

Zutaten für 4 Portionen
200 g Reis
200 ml Gemüsebrühe
4 Paprika
100 g getrocknete Tomaten
1 Handvoll glatte Petersilien, gehackt
400 g Feta
2 Eier
1 Prise Muskat
1 gelbe Zwiebel
2 Knoblauchzehen
Olivenöl
600 g gehackte Tomaten
500 ml Gemüsebrühe
2 Lorbeerblätter
2 TL Oregano
300 g Frischkäse
Salz
Pfeffer
brauner Zucker

Zubereitung:

Während der Reis in Gemüsebrühe gart, die Paprika der Länge nach halbieren und entkernen. Getrocknete Tomaten klein schneiden. Feta zerbröseln.

Zwiebel und Knoblauch schälen und fein würfeln. Öl in einem Topf
erhitzen, Zwiebel und Knoblauch hineingeben und glasig anschwitzen. Gehackte Tomaten, Gemüsebrühe, Lorbeer, Oregano, Salz, Pfeffer und braunen Zucker dazugeben, aufkochen und bei niedriger Hitze ca. 5 Minuten einkochen lassen. Frischkäse unterrühren und die Sauce kräftig
abschmecken.

Den leicht abgekühlten Reis mit getrockneten Tomaten, Feta, Eiern und der Hälfte der Petersilie vermischen und mit Salz, Pfeffer und Muskat würzen.

Paprikahälften mit der Reismischung füllen.

Die Sauce in eine Auflaufform gießen und die gefüllten Paprika hineinlegen. Im Backofen bei 180°C Umluft ca. 45 Minuten garen. Mit Sauce anrichten, mit der restlichen Petersilie bestreuen und servieren.

Dienstag, 4. September 2018

Sablés mit Kranbeeren, Mandeln und Tonka

Wenn ich Mudderns besuche, versuche ich immer, ihr eine Leckerei mit Kranbeeren mitzubringen. Die mag sie nämlich, und vernascht ist sie außerdem.

I see faces: Sablés mit Kranbeeren, Mandeln und Tonka.
Sablés mit Kranbeeren, Mandeln und Tonka

Zutaten für ca. 45 Stück:

150 g Butter, weich
50 g Puderzucker
1 Eigelb
60 g Mandeln, blanchiert und gehackt
60 g Kranbeeren (Cranberries), getrocknet
200 g Mehl
Abrieb von 1/2 Tonkabohne*
100 g weiße Schokolade

Zubereitung:

Die Butter mit dem Puderzucker und dem Eigelb verrühren. Dann die Mandeln, die Cranberries und das Mehl beifügen und alles kurz zu einem glatten Teig zusammenkneten.

Den Teig in 3 gleich grosse Stücke teilen. Diese nun je zu 1 Rolle von 3½ cm Durchmesser und 15 cm Länge formen. Die Stangen in Klarsichtfolie wickeln und im Kühlschrank mindestens 2 Stunden auskühlen lassen.

Die Stangen in 7 mm dicke Scheiben schneiden und auf ein mit Backpapier belegtes Blech geben.

Die Sables im auf 180 Grad vorgeheizten Ofen in der Mitte 15 Minuten backen. Auskühlen lassen.

Die Kuchenglasur schmelzen und die Sables zur Hälfte in die Glasur tunken. Zum Fest-werden-lassen auf ein Backpapier legen.

Die Sables sind in einer gut verschliessbaren Dose 7–10 Tage haltbar.

Quelle: Grain de sel / * Affiliate link

Donnerstag, 30. August 2018

Tomaten-Rauke-Pesto

In diesem Sommer gedeiht die Rauke im Balkonkasten ausgesprochen gut. Phasenweise kam ich mit dem Ernten gar nicht mehr hinterher. Gut, dass man für dieses Pesto gleich 150 g braucht.

Nudeln mit Tomaten-Rauke-Pesto, frischer Rauke und frischen Tomaten.
Tomaten-Rauke-Pesto

50 g Sonnenblumenkerne
150 g Rauke (Rucola)
2 TL abgeriebene Zitronenschale
1 Knoblauchzehe
40 g getrocknete Tomaten (ohne Öl)
40 g Parmesan, frisch geriebenen
Pfeffer
10 El Olivenöl

Zubereitung:

Sonnenblumenkerne in einer Pfanne ohne Fett hellbraun rösten. Rauke waschen, trockenschleudern, die Stiele abschneiden, die Blätter grob schneiden.

Raukeblätter mit Sonnenblumenkernen, Knoblauchzehe, Zitronenschale und Parmesan in einen Blender geben und zerkleinern. Dabei nach und nach 8 bis 10 EL Olivenöl einlaufen lassen. Mit Salz und Pfeffer abschmecken. Die getrockneten Tomaten sehr fein würfeln und untermischen.

In ein sauberes, steriles Glas gefüllt und mit Olivenöl bedeckt, hält sich das Pesto im Kühlschrank etwa 4 Wochen. Es lässt sich aber auch einfrieren. Das Pesto schmeckt zu Nudeln. Bevor es mit den Nudeln vermischt wird, wird es mit etwas Nudelwasser verdünnt.

Dienstag, 28. August 2018

Hähnchenbrustfilets mit Tandoori-Paste und Melonen-Reis [Tandoori Murgh]

Von Zeit zu Zeit gehe ich die Gläser, die im Kühlschrank wohnen, durch. Da sammelt sich immer einiges an, von Sauerkonserven über Marmeladen und Chutneys bis hin zu Gewürzpasten. Jüngst war darunter ein Glas mit Tandoori-Paste. Keine Ahnung, wann und wofür wir es mal kauften, denn inzwischen habe ich eine Tandoori Masala-Mischung in Pulverform im Gewürzregal. Die Paste reichte nicht mehr für ein ganzes Huhn, aber für Filets.

Hähnchenbrustfilets mit Tandoori-Paste und Melonen-Reis.
Hähnchenbrustfilets mit Tandoori-Paste [Tandoori Murgh]

Zutaten für 2 Portionen:

Für das Fleisch:
2 Hähnchenbrustfilets
150 g griechischer oder türkischer Joghurt (10 %)
3 El Tandoori-Paste
3 Tl Agavendicksaft (alternativ Honig oder brauner Zucker)
Öl
Salz
Pfeffer

Für den Reis
200 ml Reis
400 ml Wasser
300 g Netzmelone
1 Limette
1 Tl Agavendicksaft (alternativ Honig)
2 Stiele Minze
Salz

Zubereitung:

Joghurt mit Tandoori-Paste, Agavendicksaft und einem Schuss Öl verrühren und das Fleisch ein paar Stunden (oder über Nacht) darin marinieren (dabei kühl stellen).

Reis in Salzwasser garen. Währenddessen die Melone entkernen und in 1 1/2 cm große Stücke schneiden. Den Saft der Limette auspressen, mit 3 El Öl, 1 Tl Agavendicksaft, Salz und Pfeffer verrühren und mit der Melone mischen. Blätter von 2 Stielen Minze abzupfen, grob hacken und mit dem Melonensalat mischen. Melonensalat unter den leicht abgekühlten Reis mischen.

Das Fleisch aus der Marinade nehmen und grillen, dabei mit der restlichen Marinade bepinseln.

Alternativ ist die Fleisch-Zubereitung in der Pfanne möglich.

Sonntag, 26. August 2018

Szenen einer Ehe: Mit der Raute im Herzen

Er kommt ganz aufgeregt nach Hause, schwenkt ein Magazin und ruft: "Guck mal, was ich mir gekauft habe!"

Sie, deutlich irritiert: "Den 'Kicker'? Seit wann interessierst du dich für Fußball?"

Er: "Das ist aber doch das Bundesliga-Heft. Mit dem Bundesliga-Planer. Das muss sein, wegen dem HSV."

Sie: "Öhm, der spielt doch gar nicht mehr in der Bundesliga?"

Er: "Nee, aber hier ist auch der Planer für die Dritte Bundesliga, guck."

Sie: "Der HSV spielt doch in der Zweiten Liga?"

Er: "Noch."

Montag, 20. August 2018

Das dritte #12von12-im-August-2018-Rezept: Pasta mit Avocado und Mais (Kochen ohne Tüte)

Dieses Gericht schmeckt auch vegan prima, denn auf Parmesan kann man gut verzichten, ebenso wie Crème fraîche und auf die fixe Tüte für Paprika-Pilz-Bandnudeln mit Hackfleisch und folgenden Zutaten:
Weizenmehl, Jodsalz, Sonnenblumenöl, Gewürze (5,2% Paprika, Zwiebeln, Knoblauch, Pfeffer, Chili, Kurkuma), Tomaten, Hefeextrakt, Zucker, Molkenerzeugnis, Aromen, Kräuter (Petersilie, Thymian), Milcheiweiß, Glukosesirup, Säuerungsmittel Citronensäure. 
Ich verzichte übrigens auch auf die Abtropfflüssigkeit aus der Mais-Dose. Ich bin mit Dosenfutter aufgewachsen, aber die Lake verwendete Mudderns nie. Irgendwann fragte ich mal in einer virtuellen Kochgruppe, warum die alle die Lake verwenden. Die Antwort: Wegen der Vitamine. Ähm, ja, nee, is klaa. Vitamin D wie Dose, nich?

Bei diesem Rezept könnte die Verwendung der Lake sinnvoll sein, weil sie Stärke enthält, aber die bekommt meine Sauce durch das Nudelwasser. Das ist eleganter und schmeckt besser.

Pasta mit Avocado und Mais.
Nicht nur, weil ich schnelle Feierabend-Nudeln nach der Stefan-Marquard-Methode koche und sie im kalten Wasser aufsetze, bin ich bei diesem Gericht schneller als die Tütenmacher: Ich brauche 20 Minuten, die 35.

Pasta mit Avocado und Mais

Zutaten für 2 - 4 Portionen:

300 g Nudeln
1 Dose Mais (Abtropfgewicht 258 g)
2 reife Avocado
3 - 4 Stängel Basilikum
1 Knoblauchzehe
1/2 Zitrone, der Saft davon
200 g Kirschtomaten
100 g Parmesan (sofern nicht vegan)
Salz
Pfeffer
Zucker
Chili
Olivenöl

Zubereitung:

Nudeln in Salzwasser aufsetzen.

Mais abtropfen lassen. Avocados halbieren, den Kern entfernen, das Fruchtfleisch mit Zitronensaft in einen Blender geben. Basilikum waschen, Blättchen von den Stielen zupfen und in den Blender geben. Knoblauchzehe schälen und in den Blender geben. Eine Kelle Nudelwasser dazu geben und alles pürieren. Mit Salz, Pfeffer und Chili abschmecken.

Tomaten waschen und halbieren. Eine Pfanne erhitzen und etwas Olivenöl hineingeben. Die Hälfte der Tomaten in die Pfanne geben und andünsten. Mit Zucker, Salz und Pfeffer würzen. Das Avocadopüree dazu geben und je nach Konsistenz mit 1 - 2 Kellen Nudelwasser verdünnen. Den Mais und die Hälfte des Parmesans dazu geben und alles warmziehen lassen.

Die Nudeln abgießen, dabei etwas Kochwasser auffangen, um ggf. die Avocadosauce noch etwas zu verdünnen. Nudeln und Avocadosauce vermischen, auf Tellern anrichten, die übrigen Tomaten und den restlichen Parmesan dazu geben und servieren.