Samstag, 8. Juli 2017

Das 2. Sieben Sachen Sonntag KW 26/17-Rezept: Stachelbeer-Zucchini-Salat mit Pistazien

Normalerweise gehe ich ja nicht hungrig einkaufen. In der letzten Woche hatte ich morgens vor Tau und Tag einen Arzttermin, ging also ohne Frühstück aus dem Haus. Praktischerweise ist im gleichen Haus wie die Praxis auch ein Supermarkt, wo ich mir kurz was zum Frühstück holen kann.

Aus dem Supermarkt kam ich dann mit vier Brötchen, einem Pfund Butter, Frischkäse, einem Kilo Erdbeeren, einem Pfund Stachelbeeren und zwei Flaschen Aperol.

Stachelbeer-Zucchini-Salat mit Pistazien.
Ich mag gar keine Stachelbeeren.

Stachelbeer-Zucchini-Salat mit Pistazien

Zutaten für 1 Portion:

1 - 2 kleine Zucchini
250 g Stachelbeeren
1 EL Olivenöl
1/2 Bund Basilikum, grob gehackt
1 gute Handvoll gehackte Pistazien, geröstet und gesalzen

Zubereitung:

Die Zucchini in kleine Würfel schneiden und im Öl bissfest garen. Abkühlen lassen.

Die Stachelbeeren und Zucchini in ein Glas schichten. Das grob gehackte Basilikum und die Pistazien darüber streuen. Bis zum Verzehr kaltstellen, dann mit dem Dressing zusammen servieren.

Als Dressing nahm ich das von diesem Salat, das gut passt. In einem luftdicht verschlossenen Glas aufbewahrt, hält es sich etwa 4 Tage im Kühlschrank.

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Freitag, 7. Juli 2017

Das 1. Sieben Sachen Sonntag KW 26/17-Rezept: Rauke-Erdbeer-Salat mit Avocado-Dressing

Erdbeeren lassen sich nicht nur süß essen, sondern passen auch wunderbar zu herzhaften Gerichten. Das hier ist ein schneller Salat für die Mittagspause.

Rauke-Erdbeer-Salat mit Avocado-Dressing.
Das Dressing reicht für drei Salatportionen - faule Hausfrau, die ich bin, habe ich es auch für den Stachelbeer-Zucchini-Salat genommen.

Rauke-Erdbeer-Salat mit Avocado-Dressing

Zutaten für 2 Portionen:

Für den Salat:
500 g Erdbeeren
125 g Rauke (Ruccola)
100 g Parmesan

Für das Dressing:
2 weiche Avocados
1/2 Bund Basilikum
1/2 Bund Koriander (alternativ glatte Petersilie)
1 EL Olivenöl
1 Zitrone, der Saft davon
Salz und Pfeffer
Wasser oder Gemüsebrühe

Zubereitung:

Erdbeeren waschen, putzen, in Scheiben schneiden (oder vierteln und achteln).

Rauke waschen, trockenschleudern und kleinschneiden.

Parmesan grob raspeln.

Rauke, Erdbeeren und Parmesan auf zwei Gläser verteilen, diese verschließen und bis zum Verzehr kaltstellen.

Für das Dressing die Avocado aushöhlen und in einen Mixbecher geben. Olivenöl, Kräuter und Zitronensaft hinzugeben und pürieren. So viel Wasser oder Gemüsebrühe zum Püree geben, dass eine geschmeidige, sämige Sauce entsteht. Mit Salz und Pfeffer abschmecken,, in ein luftdicht verschlossenes Glas füllen und bis zum Verzehr kaltstellen. Das Dressing hält sich im Kühlschrank etwa 4 Tage (vielleicht auch länger, das habe ich nicht probiert).

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Donnerstag, 6. Juli 2017

Thisted Bryghus: Cold Hawaii Rav

Im letzten Jahr legte Thisted Bryghus drei Biere ohne Hopfen auf, die ausschließlich Zutaten aus Thy enthalten und nach dem dänischen Hotspot der Surferszene in Klitmøller Cold Hawaii heißen. Mit Ny Nordisk øl, den neuen nordischen Bieren, greifen die Brauer seit etwa drei Jahren den Trend, sich auf lokale Zutaten zu besinnen, auf. Bei den Köchen hat er sich ja in Form der Nye Nordiske Køkken schon lange etabliert.

Cold Hawaii Rav.
Ohne Hopfen wird gebraut, weil der eigentlich gar nicht in Skandinavien beheimatet ist, sondern aus Deutschland, Tschechien, England, Neuseeland oder in den USA importiert wird. Stattdessen besinnt man sich auf heimische Pflanzen oder Kräuter, die wie Hopfen eine Bitternote hervorrufen. Beim Cold Hawaii Rav ist es porse, zu deutsch Gagel, der schon jahrhundertelang zum Brauen verwendet wurde, bevor man im 15. Jahrhundert erkannte, dass man Biere auch hopfen kann.

Cold Hawaii Rav.
Im Cold Hawaii Rav ist ein Bernstein-Auszug enthalten, und auf dieses Bier war ich besonders gespannt. Das ist Bier ist bernsteinfarben mit cremigem, festem Schaum. Es schmeckt harzig-metallisch-herb, nach Nordseeluft und Kiefernwald. Das Bier ist sehr spannend, aber keines, das ich öfter trinken würde. Manchmal bin ich alt ein Mädchen.

Mittwoch, 5. Juli 2017

Rise Bryggeri: Rise Ærø Færgeøl

Die Rise Bryggeri liegt im Örtchen Store Rise auf der süddänischen Insel Ærø direkt neben einer Quelle, aus der das Brauwasser entnommen wird.

Ærø ist nach wie vor nur mit einer Fähre zu erreichen (viele Fähren wurden durch Brücken ersetzt, was dem dänischen Leben viel von seiner Ruhe nahm), und das Færgeøl, das Fährbier, wurde eigens für die Fährgesellschaft gebraut.

Rise Ærø Færgeøl.
Das Bier ist bernsteinfarben mit langanhaltendem cremefarbenem, cremigem Schaum und Aromen von Frucht und Karamell. Es ist leicht süß mit bitterem Abgang.

Dienstag, 4. Juli 2017

Infused Water: Wassermelone, Erdbeere und Basilikum

Wenn's wirklich heiß ist, ist aromatisiertes Wasser wirklich wunderbar gegen Durst. Ich trinke es vor allem, weil ich Wasser alleine nicht in den Mengen trinken mag, in denen es mein Körper an heißen Tagen braucht, aber natürlich ist so'n Infused Water auch noch mächtig gesund.

Wassermelone spült den Organismus kräftig durch, halt viele Vitamine und Ballaststoffe, aber wenig Kalorien. Basilikum enthält viel Magnesium, ist deswegen gut für's Herz und bekämpft freie Radikale. Erdbeeren wirken antioxidantisch und sind deswegen gut für die Haut.

Infused Water mit Wassermelone, Erdbeere und Basilikum.
Meine Vermutung ist ja, man müsste hektorliterweise Infused Water trinken, bis sich die Wunderwirkungen der Zutaten entfalten, deswegen sind mir die Wirkungen im Prinzip egal, aber sie verstärken das Gefühl, mir etwas Gutes zu tun, und das ist ja selten verkehrt.

Mehr zum Infused Water habe ich im letzten Jahr hier geschrieben

Infused Water mit Wassermelone, Erdbeere und Basilikum

Zutaten für 2 Liter:

1 Handvoll gewürfelte Wassermelone
1 Handvoll Erdbeeren
2 -3 Blätter Basilikum, nach Geschmack auch mehr

Zubereitung:

Erdbeeren waschen, putzen, halbieren, ggf. auch vierteln oder achteln und mit den anderen Zutaten in einen Ein-Liter-Krug oder eine Flasche mit weiter Öffnung geben. Mit kaltem Wasser auffüllen und etwas stehen lassen, bis sich die Aromen entfaltet haben.

Die Mischung reicht für zwei bis drei Aufgüsse. Erdbeeren und Melone geben nicht nur Geschmack, sondern auch Farbe an das Wasser ab, es wird also rötlich.

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Montag, 3. Juli 2017

Thisted Bryghus: Jack & Beer

Bourbon ist normalerweise nicht meins, und Jack Daniels mag ich auch nicht. Das ist ausgesprochen praktisch, denn so vergreift sich der Gatte nicht an meinem Scotch, und ich lasse seinen Bourbon in Ruhe. In diesem Bier lasse ich mir den Bourbon aber durchaus gefallen. Dafür schmeckt es dem Gatten nicht. Irgendwas ist ja immer.

Jack & Beer aus dem Thisted Bryghus. 
Jack & Beer kommt aus dem Thisted Bryghus, wird mit Bourbon gebraut und drei Monate im Eichenfass ausgebaut, so dass es auch Aromen von Eiche und Holz aufnimmt, für mich aber nicht so unangenehm schmeckt wie im Barrique ausgebauter Wein (den ich gar nicht mag).

Es schmeckt fruchtig-süß, nach Karamell und Hopfen, leicht nach Schokolade. Für mich könnte es einen Hauch mehr Süße vertragen.

Sonntag, 2. Juli 2017

Thisted Bryghus: Madagascar Vanilla Stout

Im Dänemark-Urlaub trinke ich mehr Bier als sonst, was daran liegt, dass es so viele spannende Sorten zu entdecken gibt (und ich ansonsten einfach wenig Alkohol trinke ...). Im Februar-Urlaub fiel das Biertrinken weitgehend aus, denn in dem Ferienhaus gab's keine ordentlichen Biergläser, und ich trinke nicht gerne aus der Flasche.

In diesem Urlaub gab's Biergläser. Mehr noch: Ich fiel spontan in meine Kindheit zurück, denn mit dieser Glasserie wuchs ich auf.

Madagascar Vanilla Stout aus dem Thisted Bryghus.
Hier ist das Madagascar Vanilla Stout aus dem Thisted Bryghus im Glas, ein sehr dunkelbraunes, fast schwarzes, samtig-weiches Bier, das gut zu Desserts passt.

Madagascar Vanilla Stout aus dem Thisted Bryghus.
Mit Aromen von Vanille (klar), Schokolade, Karamell, Malz, ein wenig Kaffee und Lakritz trifft es genau meinen Geschmack.

Samstag, 1. Juli 2017

Das 2. Sieben Sachen Sonntag KW 25/17-Rezept: Halloumi-Fritten / Halloumi-Fries

Sonntags koche ich nur noch selten groß für mich alleine. Ich bin einfach zu erschöpft und froh, wenn ich es schaffe, was für die Mittagspausen der kommenden Woche vorzubereiten. Und wenn's dann wie meistens sonntags auch noch Kuchen gibt, habe ich abends eh kaum Hunger. Dementsprechend gab's letzten Sonntag auch nur eine schnelle Kleinigkeit.

Halloumi-Fritten / Halloumi-Fries.
Halloumi-Fritten / Halloumi-Fries

Zutaten für 1 Portion:

225 g Halloumi
2 EL Mehl
1 TL Za'atar*
1 Prise Salz
Öl zum Frittieren / Braten

Zubereitung:

Halloumi in etwa fingerdicke Streifen schneiden, diese ggf. nochmal längs halbieren.

Mehl, Za'atar und Salz mischen und die Halloumistücke darin wenden.

So viel Öl in einer Pfanne erhitzen, dass die Halloumistücke schwimmend ausgebacken werden können. Die ausgebackenen Stücke auf einem Stück Küchenkrepp abtropfen lassen und mit Tsatsiki oder einem anderen Dip servieren.