Fünfzig Prozent unseres Haushaltes bereiten sich schon seit ein paar Tagen auf Ostern vor. Die anderen fünfzig Prozent gucken sich seufzend in der Wohnung um, weil die nicht pessachtauglich geputzt ist (Feiertage kommen immer so plötzlich ...), hängen Hasen und Ostereier in blühende Zweige, um fünfzig Prozent eine Freude zu machen, und trollen sich statt an den Sedertisch in die Küche, um Quarkhasen zu backen - in diesem Jahr sind Pessach, das Fest, das an den Auszug der Juden aus Ägypten erinnert, und Ostern nämlich quasi parallel. Pessach beginnt heute Abend mit dem Seder und endet am 6. April, also einen Tag nach Ostern.Hundert Prozent unseres Haushaltes mögen Quarkhörnchen sehr gerne und freuen sich Ostern über Quarkhasen. Als Gattin eines Hasensammlers hat frau da natürlich auch Unmengen von Ausstechern, die zum Zuge kommen müssen. Die Quarkhasen nach diesem Rezept schmecken wirklich wie von meinem Lieblingsbäcker. Da ich, wenn möglich, keine künstlichen Aromaten oder Margarine nehme, änderte ich das Rezept ein bisschen ab:
Zutaten500 g Quark
150 g Rohrzucker
Schale von 1 Zitrone
4 EL Vanillezucker
3 Eier
12 EL Öl
9 EL Milch
600 g Mehl
1,5 Tüte Backpulver
flüssige Butter und weißer Zucker
Zubereitung
Quark in einem mit einem Handtuch ausgeschlagenen Sieb über Nacht abtropfen lassen. Es bleiben um die 300g Quark übrig.
Quark mit Eiern, Zucker, Vanillezucker, Öl, Milch und Zitronenschale zu einer glatten Creme verrühren. Mehl mit Backpulver mischen und unter die Quarkcreme arbeiten, bis ein Hefeteig ähnlicher Teig entstanden ist. Diesen etwa 30 Minuten ruhen lassen und dann noch mal kurz mit der Hand durchkneten.Backofen auf 200°C (Umluft 180°C) vorheizen. Teig ausrollen und Hasen ausstechen. Mit flüssiger Butter bestreichen, damit die Hasen beim Backen weich bleiben. Etwa 10 - 15 Min. backen. Etwas auskühlen lassen, auf ein Küchenpapier legen, flüssiger Butter bestreichen und sofort in feinem Zucker wälzen.


Fattoush – libanesischer Brotsalat
Wer mag, ergänzt Fattoush noch um gewürfelten Schafskäse, auch wenn er traditionell nicht dazu gehört. Mais gehört eigentlich überhaupt nicht in den Salat. Aber wir hatten da beim zweiten Mal Fattoush-Machen noch eine angebrochene Dose von einem anderen Gericht im Kühlschrank … Bei der Rezept-Recherche entdeckte ich auch Fattoush-Variationen mit Radieschen und Thymian, was ich mir nun geschmacklich überhaupt nicht vorstellen kann. Aber die Geschmäcker sind ja zum Glück verschieden ;o)




Ich habe noch immer keine Ahnung, welche Rüben wir gegessen haben, tendiere aber zu Herbstrübchen, die es mit Kartoffelstampf und Klopsen gab, inspiriert durch 
Kartoffelstampf, Klopse und Rübchen auf Tellern anrichten und den Rübchensud als Sauce dazureichen.



Dazu gab's einen Chardonnay - aus Herxheim.



„Fluchend in die Karibik“ wird an unterschiedlichen Terminen zwischen März und Mai aufgeführt. Die Karten kosten zwischen 20 und 29 Euro / Stück. Vorverkauf und weitere Informationen gibt es