Samstag, 21. August 2021

Wochenplan in KW 33/21: Einkaufen und Kochen in Corona-Zeiten LXXIII

Langsam traut sich der Gatte wieder ans Kochen, aber unser Wochenplan richtet sich noch immer nach meiner Tagesplanung, denn im Zweifelsfall stehe ich in der Küche, und da greife ich an langen Arbeitstagen gerne auf Tiefgekühltes zurück. Arbeite ich hingegen zu Hause, springe ich gerne mal in der Küche für den Gatten ein.

Diesen Wocheneinkauf erledigten wir wieder am Freitag Nachmittag - es ist zu verführerisch, sonnabends auszuschlafen (und ich schlief tatsächlich über 10 Stunden!). Der Supermarkt war einigermaßen leer. Im Laufe der Woche ging's in den Baumarkt, in den Drogeriemarkt, zum Bäcker und immer wieder zur Packstation. 

Mich nervt gerade sehr, dass wir nur wenig im stationären Handel problemlos bekommen. Seniorenhandy? Ersatz-TV-Fernbedienung? Pillendosen? "Hamwanich, fürnwanich, bestellwanich!" ist die Standardantwort im stationären Handel gewesen. Sicher hätte es in der großen Stadt irgendwo einen Händler gegeben, der diese Kleinigkeiten hätte beschaffen können, aber ich ehe ich lange herumtelefoniere und durch die Stadt fahre, bestelle ich lieber. 

Unser Plan für die vorletzte Augustwoche.

Unser Wochenplan in Theorie und Praxis:

Sonnabend wollten wir einen neuen Versuch machen, im Bistro des Sportvereins zu essen. Das ist langsam ein Running Gag. Diesmal scheiterte es an mir: Ich hatte Migräne, dokterte lange daran rum, bis ich mich nachmittags doch ins Bett legte und nicht zu bewegen war, es zum sonnabendlichen Schwimmen zu verlassen. Da Sonnabend inzwischen unser Fast-Food-Tag ist, wurde beim Döner-Imbiss bestellt: Für den Gatte gab's wieder Dönerteller, den er bis auf den Salat komplett aufaß! Für mich gab's wie üblich Falafel-Dürüm. Ich schaffte nur die Hälfte und hatte so Montag ein Büro-Mittagessen.

Sonntag gab's Rostbratwürstchen mit Sauerkraut und Kartoffelstampf, passend zum Sommerherbst. Das Stampf machte ich wieder mit Mandelmilch. Ich soll weniger Milchprodukte essen, was mir schwer fällt, da ich den Geschmack der Ersatzprodukte nicht mag, aber im Stampf geht's.

Montag taute ich Spanisches Kartoffelgulasch auf. Unser Tiefkühler ist jetzt wirklich erfreulich leer, und wenn der Gatte sich aufraffen könnte, den Inhalt des Keller-Tiefkühlers umzuräumen, könnten wir den abschalten. Nun ja, wenn. 

Dienstag gab's Ciabatta-Pizza, eine Abwandlung der Fladenbrot-Pizza. Zwei Ciabatta hatte ich vor drei Wochen als Chili-Beilage gekauft. Wir aßen es dann aber doch nicht, und so wanderte es in den Tiefkühler.

Mittwoch wollte der Gatte Schweinefilet mit Steinpilzsauce und Bandnudeln zubereiten, eines unserer Lieblingsessen, das hervorragend mit Sommerherbst passt. Dann aber gab's Terminchaos, waren wir später als geplant zu Hause, und als Belohnung, dass er einen Arzttermin tapfer überstand, wünschte sich der Gatte auf dem Heimweg Burger satt. Ich hielt also beim König. Da waren wir ewig nicht mehr und wurden davon überrascht, dass man jetzt an einem Terminal bestellen und bezahlen muss, nicht mehr direkt am Counter bei den Servicekräften. 

Donnerstag bastelte ich Hot Dogs - eigentlich wollte der Gatte kochen, aber der war nach einem mehrstündigen Einkaufsmarathon mit seiner Mutter fix und alle. Sie versteht nicht, dass er herzkrank ist, viele Pausen braucht. Es ist ja auch nicht normal, dass eine fast Neunzigjährige einen Sechzigjährigen abhängt, aber das ist nun mal so. Ich muss da auch umdenken, denn jahrelang war der Gatte fitter als ich, und seitdem es mir gesundheitlich wieder besser geht, bin ich fitter als er. So kehren sich die Verhältnisse um.

Freitag ging's zum Griechen. Gyros für den Gatten, Gyros mit Calamari für ich - und natürlich überschritt ich mein Kalorienlimit ... 

Bleibt zu Hause, bleibt gesund, passt auf euch und eure Lieben auf.

Freitag, 20. August 2021

Fladenbrot-Pizza

Anfang Juni, als der Gatte mal wieder im Krankenhaus war, wanderte ein Fladenbrot in den Tiefkühler. Mitte Juni, als der Gatte aus dem Krankenhaus kam, wurde daraus eine Fladenbrot-Pizza. 

Ich mag meine Fladenbrot-Pizza gerne vegetarisch, hier im Margaritha-Stil.

Eigentlich braucht es kein Rezept: Einfach das Fladenbrot halbieren, mit Pomito bestreichen, mit allem belegen, worauf du Gusto hast, und ab in den Ofen, bis der Käse geschmolzen ist - fertig. 

Der Gatte hingegen mag lieber Salami, Kochschinken oder Champignons - oder alles zusammen.

Das Rezept geht rüber zur Freutag-Linkparty. Vielen Dank für's Sammeln!

Fladenbrot-Pizza

Zutaten für 4 Portionen:
1 Fladenbrot
1 Packung (500 g) stückiges Tomatenfruchtfleisch (Pomito) 
1 EL getrockneter Majoran  
1 EL getrockneter Thymian
1 EL getrocknetes Basilikum
1 EL getrockneter Rosmarin
1 Knoblauchzehe, gepellt und gepresst
Salz  
Pfeffer  
100 g  geriebener Emmentaler (oder ein andere Käse nach Geschmack)
125 g Mozzarella, in Scheiben geschnitten
zum Belegen je nach Geschmack Salami, Kochschinken, Thunfisch, Tomatenscheiben, Zwiebelringe, Champignons ...

Zubereitung:

Das Fladenbrot waagerecht halbieren. Beide Hälften auf mit Backpapier ausgelegt Backbleche legen.

Pomito mit den getrockneten Kräutern und dem Knoblauch verrühren, mit Salz und Pfeffer abschmecken und auf den Fladenbrothälften verstreichen. 

Nach Geschmack belegen, mit Käse bestreuen oder belegen und bei 180°C (Umluft) ca. 15-20 Minuten backen, bis der Käse zerlaufen oder goldbraun ist. 

Dienstag, 17. August 2021

Kochen ohne Tüte: Brokkoli-Erbsen-Pasta

Bei diesem Gericht verzichtete ich auf eine Tüte für Wurzel-Erbsen-Hähnchen mit folgendem Inhalt:

Weizenmehl, Gewürze (9,8 % Zwiebelpulver, Bockshornklee, 3,3% Knoblauch, Senfkörner, Pfeffer, Muskatnuss, Koriander, Kurkuma, Sellerie, Chili, Liebstöckel, Paprika, Kreuzkümmel, Lorbeer, Ingwer, Kümmel, Dill), Sahnepulver, Meersalz, Kartoffelstärke, 5,2% Zwiebeln, Milcheiweißerzeugnis, Champignons, Zucker, Sonnenblumenöl, Kräuter (Sellerieblätter, Liebstöckel), Salz, Säuerungsmittel Citronensäure. 

Das Ursprungsgericht, für das die Tüte eigentlich ist, könnten wir auch mal wieder machen, denn es sind noch immer genug Erbsen im Tiefkühler, aber erstmal wurde es vegetarisch.

Brokkoli-Erbsen-Pasta.

Dieses Rezept geht rüber zu Dings vom Dienstag. Vielen Dank für's Sammeln!

Brokkoli-Erbsen-Pasta

Zutaten für 4 Portionen:

200 g Nudeln
500 g Brokkoli
250 g Erbsen, tiefgefroren
1 kleine Zwiebel
1 Knoblauchzehe
1 Lorbeerblatt, gerne frisch (getrocknet geht auch)
1 Zweig Liebstöckel, gerne frisch
Öl
300 ml Mandelmilch
100 ml Sahne 
30 g Parmesan, gerieben (ggf. mehr)
Salz
Pfeffer

Zubereitung:

Nudeln nach Packungsangabe bissfest kochen.

Währenddessen Brokkoli waschen, putzen und große Röschen gegebenenfalls klein schneiden. Den Stiel klein würfeln. Zwiebel und Knoblauch pellen und fein würfeln.

Öl in einer Pfanne erhitzen, Brokkoli, Zwiebeln und Knoblauch darin andünsten. Mit Nudelwasser ablöschen. Sahne und Mandelmilch verrühren und mit den Gewürzen in die Pfanne geben. Erbsen dazu geben und alles köcheln lassen, bis das Gemüse bissfest ist. Wenn die Sauce zu dick wird, Mandelmilch oder Nudelwasser angießen.

Nudeln abgießen und mit der Sauce vermischen. Mit Salz und Pfeffer abschmecken und mit dem Parmesan zusammen servieren.

Samstag, 14. August 2021

Wochenplan in KW 32/21: Einkaufen und Kochen in Corona-Zeiten LXXII

Diese Woche wurde kaum gekocht, denn der Gatte sollte drei Tage in einer Klinik verbringen, und ich begleitete ihn. Die Gegend ist sehr schön, lädt zu ausgedehnten Spaziergängen ein. Eine schöne Abwechslung zur Großstadt! So mietete ich mich in einem Dorfgasthaus in Kliniknähe ein, wo ich auch zu Abend aß. Gefrühstückt wurde bei einem Bäcker in der Nähe, und mittags verpflegte ich mich unterwegs. Der Gatte hatte in der Klinik quasi Vollpension. So gab es dann nur einen rudimentären Wochenplan.

Sonnabend besuchte ich Mudderns, die in ihren Stammsupermarkt wollte, wo ich Lebenswichtiges wie Wasser- und Honigmelonen-Haribo und Marabu-Schokolade bekam. Auf Mudderns Wochenmarkt kaufte ich Erd- und Himbeeren. Außerdem musste noch Wolle mit (ich hatte zwar auch welche schicken lassen, aber die gefiel dem Gatten nicht, also bekomme ich bald eisblaue Socken und er wieder sein geliebtes fröhliches Steingrau), kaufte ich einen Drogeriemarkt leer. Der Gatte war derweil beim Discounter und im Supermarkt und befreite meine Bestellungen aus der Packstation. Im Laufe der Woche ging's dann noch das eine oder andere Mal zu Edeka, damit der Gatte in der Klinik versorgt war. 

Der Wochenplan in Theorie und Praxis:

Sonnabend hätte es fast mit dem Abendessen im Bistro des Sportvereins geklappt. Das Bistro war geöffnet. Es war völlig mit einer masken- und abstandlosen Hochzeit überfüllt, aber auf der Terrasse war Platz. Es hätte Pommes frites gegeben. Es hätte Alsterwasser gegeben. Es hätte Currywurst gegeben. Was es nicht gab, war Currysauce. Das passte dem Gatten natürlich nicht. Also hielten wir wieder mal beim Döner-Imbiss. Der Gatte entschied sich diesmal für einen Dönerteller, der so üppig war, dass er zwei Mal davon aß. Für mich gab's wie üblich Falafel-Dürüm. Falafel mache ich nicht selbst und nutze daher jede Gelegenheit, sie woanders zu essen.

Sonntag wollte ich die verschobenen Nudeln mit Erbsen und Brokkoli zubereiten, aber der Gatte hatte noch die Hälfte seines Dönertellers vom Vortag. Für mich gab's den Rest Falafel-Dürüm, den ich am Vortag nicht schaffte, und eine große Portion Erdbeeren mit Joghurt

Montag wollte ich Spanisches Kartoffelgulasch auftauen, aber da wohnte ja von der Vorwoche noch immer der Brokkoli im Kühlschrank, als gab's Nudeln mit Erbsen und Brokkoli

Dienstag gab's nochmal Nudeln mit Erbsen und Brokkoli

Mittwoch aß ich im Dorfkrug Grabau, während der Gatte Krankenhausverpflegung bekam (die ist gut, ich war da vor drei Jahren auch). Mein Kalorienlimit wurde erbarmungslos gesprengt, aber hey, Urlaub (und würde ich nicht abnehmen wollen, wäre ich im Rahmen, also nicht so dramatisch).

Matjes Hausfrauenart - sehr, sehr gut.

Donnerstag frühstückte ich üppig bei einem Bäcker und freute mich auf das Bauernfrühstück im Dorfkrug, denn das ist eines meiner Lieblingsessen, aber der Gatte wurde überraschenderweise schon am Vormittag aus der Klinik entlassen, also gab's das Abendessen zu Hause: Nizza-Salat mit Ciabatta - ein Hoch auf den Tiefkühler und Salatblätter aus eigener Ernte! 

Das kleine Frühstück - mehr als ausreichend. 

Freitag sollte endlich mal wieder zum Griechen gehen, aber es waren noch Nizza-Salat und Ciabatta da.

Gebacken wurde nicht. Stattdessen ging's unterwegs zum Bäcker, wurde Apfelkuchen aufgetaut. Für meinen Bürotag machte ich mir ein belegtes Brot. Darin bin ich inzwischen richtig gut, und ich freue mich immer wieder, wenn ich den Salat dafür frühmorgens im Garten ernte. Eigentlich waren zwei Bürotage geplant, aber beim Gatten gab's wieder mal Verwicklungen, also arbeitete ich den zweiten Tag zu Hause. Meine Chefs sind da zum Glück flexibel.

Bleibt zu Hause, bleibt gesund, passt auf euch und eure Lieben auf.

Dienstag, 10. August 2021

Kochen ohne Tüte: Gnocchi mit Erbsen und Paprika

Für dieses Rezept verzichtete ich auf eine fixe Tüte für Spaghetti mit Tomaten und Mozzarella mit folgenden Inhaltsstoffen:
Zutaten: 36,6% Tomaten, Weizenmehl, Sonnenblumenöl, Jodsalz (Salz, Kaliumjodat), Kartoffelstärke, Zucker, 3,3% MOZZARELLA, Käse, Kräuter (Knoblauch, Petersilie, Oregano, Basilikum), Paprika, Rosmarinextrakt, Würze (aus Weizen), natürliches Pfefferaroma, natürliches Aroma (mit Hafer, Milch), Aroma (mit Milch), Milchzucker, Milcheiweißerzeugnis, Molkenerzeugnis, Salz.
Zumindest ist diese Tüte effektiv im Vergleich zu anderen: Statt jeder Menge Zutaten braucht es hier für das Originalgericht nur Spaghetti und Sahne.

Hier verzichtete ich übrigens auch auf die Kochsahne. Stattdessen verdünnte ich die Sahne mit Mandelmilch. Nach wie vor mag ich den Geschmack von Milchersatz weder in Kaffee oder Tee, aber in Saucen oder Pürees nutze ich den Milchersatz inzwischen sehr gerne (oder zum Anrühren der Puddelings, die der Gatte so gerne isst). Als Kakao geht's auch einigermaßen. Das spart viele Kohlenhydrate.  

Gnocchi mit Erbsen und Paprika.

Dieses Rezept geht rüber zu Dings vom Dienstag. Vielen Dank für's Sammeln!

Gnocchi-Pfanne mit Erbsen und Paprika

Zutaten für 4 Portionen: 
100 g Erbsen, tiefgefroren
1 rote Paprikaschote
100 g gekocht Schinken
Öl 
1 EL Tomatenmark
100 ml Wasser oder Gemüsebrühe
100 ml Sahne
200 ml Mandelmilch (oder Milch)
125 g Mozzarella
600 g Gnocchi (500 g reichen auch, je nach dem, was du bekommst)
1 Stängel Rosmarin (alternativ 1 TL getrocknet)
1 Stängel Oregano (alternativ 1 TL getrocknet)
1 Stängel Thymian (alternativ 1 TL getrocknet)
1-2 Stängel Basilikum (alternativ 1 TL getrocknet)
3 Stängel glatte Petersilie
30 g Parmesan (nach Geschmack auch mehr)

Zubereitung:

Paprikaschoten waschen, Kerne und weiße Innenhäute entfernen und in Streifen schneiden. Schinken in Streifen schneiden. Mozzarella würfeln.

In einer Pfanne Öl heiß werden lassen. Paprika- und Schinkenstreifen ca. 2 Minuten anschwitzen. Tomatenmark und Erbsen zugeben und kurz mit anschwitzen. Mit Wasser oder Gemüsebrühe ablöschen. Mozzarella dazu geben. 

Sahne und Mandelmilch verrühren. Mit den Gnocchi und den Kräutern (bis auf die Petersilie) in die Pfanne geben. Aufkochen lassen und dann köcheln lassen, bis der Mozzarella geschmolzen ist (ggf. noch Mandelmilch angießen). Mit Salz und Pfeffer abschmecken. 

Petersilie waschen, trocken tupfen, die Blättchen von den Stielen zupfen und hacken. Parmesan reiben. Petersilie und Parmesan nach Belieben darüber geben. Dazu schmeckt Tomatensalat, dann werden auch mehr als vier Personen satt..

Samstag, 7. August 2021

Wochenplan in KW 31/21: Einkaufen und Kochen in Corona-Zeiten LXXI

Dieser Wocheneinkauf am Freitag war etwas ruckelig, weil es dem Gatten mittendrin schlecht ging. Da war ich froh, als wir das Wichtigste hatten und heil wieder zu Hause waren, denn der Gatte bestand darauf, selbst zu fahren. Es ging erst zum Discounter, dann zu Edeka. Im Laufe der Woche war der Gatte immer wieder unterwegs, um Vergessenes zu besorgen, war ich beim Bäcker. 

Der Wochenplan orientierte sich nicht am noch immer nicht aufgeräumten Vorratsschrank, sondern an der Gemüseschublade. So brauchte der Gatte für sein Chili ganze zwei Wurzeln, kaufte aber 2 Kilo, weil billiger. Aus den restlichen wollte er einen sauren Salat machen, schaffte das aber nicht. Also gab's die Wurzeln diese Woche als Stampf. Außerdem war noch eine Paprika da. Gut, die hätte ich mir auch auf's Mittagbrot legen können, aber da im Tiefkühler gerade ganz viele Erbsen wohnen, wurde die Paprika mit denen vereinigt. Die Erbsen hätten sich auch mit Brokkoli treffen sollen. 

Unser Plan für die erste Augustwoche.

Der Wochenplan in Theorie und Praxis:

Sonnabend wollten wir nach dem Schwimmen ins Bistro des Sportvereins, sofern das denn endlich mal geöffnet wäre. Der Gatte fand sich allerdings nicht fit genug zum Schwimmen, und auch mir tat ein ruhiger Abend sehr gut. Also gab's Pellkartoffeln mit Quark. Es wurde mal wieder deutlich, dass es doof ist, dass wir es aktuell nicht zum Markt schaffen, denn im Supermarkt gibt's aktuell nur israelische Kartoffeln. Die schmecken irgendwie nach nichts. 

Sonntag gab's nochmal Mac 'n' Cheese, diesmal mit einem kleinen Tomatensalat.

Montag wünschte sich der Gatte Hühnerfrikassee mit Reis.

Dienstag bereitete der Gatte Klopse zu, machte ich den Möhrenstampf.

Mittwoch gab's Gnocchi mit Erbsen und Paprika - und endlich mal wieder Sahnesauce! In der Ernährungsberatung vorletzten Monat wurde ich gefragt, wie oft wir Sahnesaucen essen und konnte es nicht sagen. Ich hätte in der Kalorienzählapp nachgucken können, aber die ist auf dem Taschentelefon, und mit dem fand gerade die Videosprechstunde mit der Ernährungsberaterin statt ... 

Donnerstag gab's nochmal Klopse mit Möhrenstampf.

Freitag wollte ich Nudeln mit Erbsen und Brokkoli kochen, aber die Tütenportion von Mittwoch war tatsächlich auf Menschen ausgerichtet, nicht wie sonst auf Schlümpfe. Also gab's nochmal Gnocchi mit Erbsen und Paprika. Eine Schlumpfportion wanderte zudem zu Mudderns. 

Diese Woche wurde endlich mal wieder gebacken: Silverkaka, diesmal mit Zimt und Äpfeln. Einen Teil werde ich einfrieren, denn der Gatte kaufte auf seinen Schnäppchentouren natürlich auch immer Kuchen, so dass mehr da war, als zwei Personen essen können.

Bleibt zu Hause, bleibt gesund, passt auf euch und eure Lieben auf.

Freitag, 6. August 2021

Gebackene Avocado mit Gemüsefüllung

Ich versuche, wenig Avocados zu essen, weil Ökobilanz. Der Gatte allerdings liebt Avocados, weil gute Fette, und kauft sie oft.

Unter den Gemüse liegt die Avocado ... 

Das Rezept geht rüber zur Freutag-Linkparty. Vielen Dank für's Sammeln!

Gebackene Avocado mit Gemüsefüllung

Zutaten für 4 Portionen:

100 g Champignons
100 g getrocknete Tomaten, in Öl eingelegt
80 g schwarze Oliven, ohne Stein
200 g Ziegenkäse
Salz
Pfeffer
4 reife Avocados
etwas gehackte Blattpetersilie zum Garnieren

Zubereitung:

Champignons, getrocknete Tomaten, Oliven und Ziegenkäse in kleine Stücke schneiden (ca. 1 x 1 cm), vermischen und mit Salz und Pfeffer würzen.

Avocados der Länge nach halbieren, vorsichtig den Stein in der Mitte entfernen und die Früchte in eine Auflaufform legen. Die Aushöhlung, in der der Kern saß, mit der Käse-Pilz-Mischung füllen. Zu viel Füllung in die Form geben. Bei 170°C (Umluft) für ca. 20 Minuten im Ofen backen. Mit gehackter glatter Petersilie bestreuen und servieren.

Dienstag, 3. August 2021

Leberkäse-Choucroute

Choucroute garnie, auch elsässische Sauerkrautplatte genannt, ist ein deftiges Herbstgericht. Dass es bei uns im Hochsommer und dann auch noch mit Leberkäse anstelle von Würsten und Speck auf den Tisch kam, lag daran, dass der Gatte versehentlich Leberkäse anstelle von Aufschnitt kaufte. Ursprünglich dachte ich an eine Verwendung als Bayerischer Shepherd's Pie, aber Ilja brachte mich dann auf Choucroute. Kaum zu glauben, aber das ist dann doch ein wenig leichter als der Bayerische Shepherd's Pie.  

Leberkäse-Choucroute.

Wie viele Eintopf-Gerichte schmeckt auch Leberkäse-Choucroute am nächsten Tag aufgewärmt noch besser.

Dieses Rezept geht rüber zu Dings vom Dienstag. Vielen Dank für's Sammeln!

Leberkäse-Choucroute

Zutaten für 4 Portionen:

2 Zwiebeln
1 Knoblauchzehe
Butter
1 kg Sauerkraut
400 g Leberkäse, in ca. 1 cm dicke Scheiben geschnitten
8 Kartoffeln, geschält
1 Apfel, geschält und geviertelt
250 ml Riesling
500 ml Gemüsebrühe, ggf. mehr
8 Wacholderbeeren, gequetscht
2 Lorbeerblätter, gerne frisch, auf jeden Fall zerdrückt
Salz
Pfeffer

Zubereitung:

Zwiebeln und Knoblauch pellen und fein würfeln. Butter in einem Top schmelzen, Zwiebeln und Knoblauch darin andünsten. Sauerkraut dazu geben, kurz andünsten, dann mit Riesling ablöschen. 

Wachholder, Lorbeer, Kartoffeln, Apfel und Leberkäse dazu geben, Gemüsebrühe anschütten und alles auf kleiner Flamme etwa 60 Minuten garen lassen. Gelegentlich kontrollieren, ob genug Flüssigkeit da ist und ggf. noch Gemüsebrühe oder Wasser angießen.  

Mit Salz und Pfeffer abschmecken und servieren.