Freitag, 10. Dezember 2021

Hagebutten-Linzer / Hagebutten-Spitzbuben (veganisierbar)

Diese Linzer Plätzchen lassen sich wunderbar vegan zubereiten. Da wir nicht vegan leben, auch gerade kein Veganer beschenkt werden sollte, ersetzte ich die Margarine durch Butter. 

Linzer Plätzchen mit Hagebutten-Marmelade gefüllt.


Dieser Beitrag geht rüber zur Freutag-Linkparty. Vielen Dank für's Sammeln!

Hagebutten-Linzer / Hagebutten-Spitzbuben

Zutaten für 40 Stück

Für den Teig:
1 Apfelsine (Orange)
260 g Mehl plus Mehl zum Ausrollen
60 g gemahlene Mandeln
200 g Butter (für vegane Kekse: Margarine)
100 g Zucker
1 TL kaltes Wasser

Für Füllung & Deko: 
200 g Hagebutten-Konfitüre
30 g Puderzucker

Außerdem: 1 Linzer-Ausstecher*
1 Einwegspritzbeutel* (alternativ 1 Gefrierbeutel mit abgeschnittener Spitze)

Zubereitung: 

Für den Teig die Apfelsine heiß abspülen, trocken tup­fen und die Schale fein abreiben (die Frucht einfach später essen). Apfelsinenschale, Mehl, Man­deln, Butter bzw. Margarine, Zucker und Wasser mit den Knethaken des Handrührers zu einem glatten Teig ver­kneten. Den Teig abgedeckt für mindestens 1 Stunde kalt stellen.

Teig auf einer leicht mit Mehl bestäubten Arbeits­fläche etwa 3 mm dünn aus­rollen und Plätzchen daraus ausstechen. Dabei jeweils bei der Hälfte jeder Plätz­chenform zusätzlich mittig einen kleinen Kreis, Stern oeder was auch immer ausste­chen. Plätzchen auf mit Back­papier belegte Backbleche legen und bei 150°C (Umluft) im heißen Ofen etwa 12 - 15 Minuten ba­cken. Aus dem Ofen nehmen und ganz abkühlen lassen.

Für die Füllung und Deko Hagebutten-Konfitüre glatt rühren und in einen Einweg­spritzbeutel füllen. Konfitüre auf die Plätzchen ohne ausgestochenen Kreis / Stern spritzen. Die Plätzchen mit ausgesto­chenem Stern auf die Hage­butten-Konfitüre setzen, leicht andrücken und dünn mit Puderzucker bestäuben (ich bestäube die Plätzchen mit Kreis / Stern immer, bevor ich sie auf die andere Hälfte setze, weil die Konfitüre dann klar bleibt).

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Donnerstag, 9. Dezember 2021

Kleine Kalter-Hund-Kekse

Im Original werden diese Kekse mit Chiliflocken, rosa Pfeffer oder Fleur de Sel bestreut, aber das ist nichts für den Gatten, also nahm ich Hagelzucker. Ich überlegte kurz, ein paar für mich mit Fleur de Sel zu machen, aber dann bräuchte ich einen extra Keksteller, und das war mir zu doof.

Kleine Kalter-Hund-Kekse.

Mein diesjähriger Weihnachtsplätzchenbacktag war am ersten Advent, und hier gibt es jede Menge Fotos dazu zu sehen.

Kleine Kalter-Hund-Kekse

Zutaten für 25 Stück:

100 g Bitterschokolade (alternativ Zartbitterkuvertüre)
25 g Kokosöl
3 EL Schlagsahne
1 EL Puderzucker
100 g Mini-Butterkekse
2 EL Chiliflocken, rosa Pfeffer, Hagelzucker, Fleur de Sel oder wonach immer dir ist
Außerdem: 1 Einweg-Spritzbeutel* (alternativ 1 Gefrierbeutel mit abgeschnittener Ecke)

Zubereitung:

Schokolade hacken und zusammen mit dem Kokosöl und der Sahne in einer klei­nen Metallschüssel in einem warmen Wasserbad unter Rühren langsam schmelzen lassen. Puderzucker zufügen und rühren, bis er sich auf­gelöst hat und eine spritz­fähige Masse entstanden ist.

Ein Drittel der Kekse auf Back­papier legen. Schokocreme in den Einwegspritzbeutel füllen. Kekse mit etwa 1/3 der Schokocreme bespritzen und je einen Keks darauf ge­ben. Diese Kekse wiederum mit 1/3 der Creme besprit­zen und die restlichen Kekse darauflegen. Restliche Schokocreme auf die Plätz­chen spritzen.

Hagelzucker oder was immer du magst in die noch flüssige Schokocreme streu­en und trocknen lassen.

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Mittwoch, 8. Dezember 2021

Schoko-Ingwer-Kekse / Bunte Streusel-Kekse / Himbeer-Salzstangen-Kekse

Zufällig war ich am 28. Oktober einkaufen und erwischte die diesjährige Plätzchen-Ausgabe einer Frauenzeitschrift. Normalerweise komme ich da zu spät, denn vor Mitte November mache ich mir selten Gedanken über's Plätzchenbacken. Dieses Jahr wollte ich eigentlich gar nicht backen, aber der Gatte sah's anders und brachte jede Menge Zutaten mit. 

Schoko-Ingwer-Kekse.

Gebacken wurde am 28. November im Akkord, denn meine Advents-Wochenenden waren zu dem Zeitpunkt noch minutiös verplant (inzwischen ist es etwas besser).

Wenn man den Gedanken beiseite schiebt, dass sie aussehen wie vergammelte Mettbällchen, schmecken die Himbeer-Salzstangen-Kekse gut.


Dieses Rezept ist effektiv, denn du machst einmal Teig und hast drei Sorten Kekse. Ich verdoppelte die Teigmenge, denn mal ehrlich: Was soll ich mit 7 Keksen von jeder Sorte?! 

Bunte Streusel-Kekse.

Schoko-Ingwer-Kekse / Bunte Streusel-Kekse / Himbeer-Salzstangen-Kekse

Zutaten für 21 Stück (= 7 Kekse pro Sorte):

Für den Grundteig
90 g weiche Butter 
35 g Zucker
1 Prise Salz
1 EL Öl
1 Eigelb (das Eiweiß kannst du einfrieren - hier gibt es Rezepte dafür)
80 g Mehl
¼ TL Backpulver
35 g zarte Haferflocken

Für die Ingwer-Schoko-Kekse:
20 g kandierte Ingwerstücke
20 g Schokotropfen (backstabil)
Grundteig (1/3)

Für die Himbeer-Salzstangen-Kekse:
15 g Himbeeren (gefriergetrocknet)*
etwa 15 g Salzstangen

Für die Bunte Streusel-Kekse
15 g bunte Streusel

Zubereitung: 

Für den Grundteig Butter, Zucker, Salz und Öl cremig schlagen. Eigelb unterrühren. Mehl, Backpulver und Haferflocken mischen und unter den Teig rühren. Den Teig in 3 Portionen teilen.

Für die Ingwer-Schoko-Kekse den Ingwer in etwa 3 mm gro­ße Würfel schneiden. Ing­werwürfel, Schokotröpf­chen und eine Portion vom Grundteig miteinan­der verrühren. Den Teig mit zwei Teelöffeln als etwa 7 walnussgroße Teighäufchen mit etwas Abstand auf ein mit Backpapier belegtes Backblech setzen. Häuf­chen etwas flach drücken.

Für die Himbeer-Salzstangen-Kekse die Himbeeren unter eine Portion vom Grundteig rühren. Teig mit zwei Tee­löffeln als etwa 7 walnuss­große Teighäufchen mit etwas Abstand auf das Backblech setzen und etwas flach drücken. Salzstangen in etwa 2 cm lange Stücke brechen. Jeweils 3 Salzstangen-Stü­cke auf jedes Häufchen legen, etwas andrücken.

Für die Streusel-Kekse die Streusel, bis auf etwas zum Bestreuen, mit der letzten Portion vom Grundteig verrühren. Den Teig mit zwei Teelöf­feln als etwa 7 walnuss­große Teighäufchen mit etwas Abstand auf das Backblech setzen und etwas flach drücken. Mit den restlichen Streu­seln bestreuen.

Alle Kekse auf dem Blech bei 140°C  (Umluft) etwa 15 Mi­nuten backen. Heraus­nehmen und ganz abkühlen lassen.

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Dienstag, 7. Dezember 2021

Schoko-Haselnuss-Kekse

Da der Gatte viele Haselnüsse kaufte, bekam er noch eine Sorte Kekse nur für sich (ich bin gegen Haselnüsse allergisch). Einen Teil der Haselnüsse habe ich eingefroren. Wenn sich der Gatte mühe gibt beim Verzehr der Kekse, kann ich also nochmal backen, denn es ist ja schon alles da.

Schoko-Haselnuss-Kekse.

Dieser Beitrag geht rüber zu Dings vom Dienstag und Handmade on Tuesday. Vielen Dank für's Sammeln!

Schoko-Haselnuss-Kekse

Zutaten für ca. 24 Kekse:

200 g Mehl
150 g weiche Butter
100 g brauner Zucker
50 g gemahlene Haselnüsse
30 g Kakao
1 Ei
1 EL Vanillezucker
½ Päckchen Backpulver
1 Prise Salz
100 g gehackte Haselnüsse

Zubereitung:

Mehl, gemahlene Haselnüsse, Kakao und Backpulver in eine Schüssel geben und verrühren, bis alle Zutaten gleichmäßig vermischt sind.

Butter, Zucker, Ei, Vanillezucker und die Prise Salz in eine zweite Rührschüssel geben und cremig rühren.

Anschließend die trockenen Zutaten löffelweise zur cremigen Buttermischung geben und vermischen, bis alle trockenen Zutaten komplett eingearbeitet wurden und der Teig deutlich fester, aber noch leicht klebrig ist.

Die gehackten Haselnüsse gleichmäßig auf einem Teller verteilen. Ein Backblech mit Backpapier auslegen und ca. 24 gleichgroße Kugeln aus dem Teig formen. Die Teigkugeln in Teller mit den gehackten Haselnüssen drücken und mit etwas Abstand zueinander auf das vorbereitete Backblech legen.

Bei 180°C (Ober-/Unterhitze) ca. 12 – 15 Minuten backen, anschließend aus dem Ofen holen, etwas abkühlen lassen und servieren. 

Montag, 6. Dezember 2021

Schnelle Haselnusskekse

Der Gatte beschloss, dass ich dieses Jahr Weihnachtsplätzchen backen möchte, und kaufte alles an Zutaten dafür ein, was gerade im Angebot war, darunter auch jede Menge Haselnüsse. Die kaufe ich aufgrund meiner Haselnussallergie eher selten. Dafür hat er jetzt eine Keksdose nur für sich.  

Schnelle Haselnusskekse.

Diese Kekse mag ich, weil sie sich schnell backen lassen, ohne Teigruhe. Zudem schmecken sie nach Aussage des Gatten wirklich gut. Wichtig ist, dass sie völlig abkühlen, bevor sie vom Blech genommen werden, denn sie brechen sonst leicht.

Schnelle Haselnusskekse

Zutaten für ca. 24 Stück:

300 g Butter, zimmerwarm / weich
200 g gemahlene Haselnüsse
100 g gemahlene Mandeln
300 g Mehl
150 g Zucker
1 EL Vanillezucker

Zubereitung:

Zuerst Butter und Zucker in eine Schüssel geben und verrühren. Dann die gemahlenen Haselnüsse und Mandeln zugeben. Zuletzt das Mehl unterkneten.

Aus dem Teig Rollen formen (jeweils ca. 3 cm Durchmesser), davon 1 cm dicke Scheiben abschneiden und mit der Gabel etwas flachdrücken. Auf ein mit Backpapier belegtes Blech legen.

Im Backofen bei 160°C (Umluft) 10 - 15 Minuten backen.

Sonntag, 5. Dezember 2021

Fränkisches Schäufele (im Ofen gegarte Schweineschulter)

Als der Gatte im Mai beschloss, Schäufele machen zu wollen, war ich ziemlich irritiert, denn Schweinefleisch isst er normalerweise nur als Filet oder Aufschnitt. Ich hingegen mag Schweinekrustenbraten in jeglicher Form und freute mich. Durch die Erkrankung des Gatte war's dann erst jetzt so weit. Bei der Zubereitung brachte er ein bisschen Hilfe, aber nur noch ganz wenig. Das ist ein gutes Zeichen.

Schäufele, frisch aus dem Ofen.

Nach dieser Methode fällt das Fleisch quasi vom Knochen und ist butterweich, hat dabei aber eine knusprige Schwarte - einfach perfekt. 

Schäufele mit Beilagen.

Fränkisches Schäufele (im Ofen gegarte Schweineschulter)

Zutaten für 4 Portionen:

1½ kg Schweineschulter mit Knochen und Schwarte (Schäufele)
Salz 
Pfeffer
1 TL Kümmel
1 EL Butterschmalz
1 große Zwiebel
1 Bund Suppengrün
1 Tasse Wasser, ggf. mehr
0,33 l dunkles Bier

Zubereitung: 

Den Backofen auf 160°C vorheizen.

Die Schwarte des Schweinebratens diagonal einschneiden oder gleich beim Einkauf einschneiden lassen.

Den Schweinebraten waschen, trocken tupfen und gründlich mit Salz, Pfeffer und Kümmel einreiben. Butterschmalz in einem eisernen Schmortopf erhitzen und den Braten darin von allen Seiten anbraten.

Die Zwiebel vierteln, das Suppengrün in grobe Stücke schneiden und dazugeben. Mit 1 Tasse Wasser aufgießen. Den Braten auf die untere Schiene in den vorgeheizten Backofen schieben und mit der Schwarte nach oben unter gelegentlichem Begießen mit dem Bratensaft in 3 bis 4 Stunden garen, dabei gelegentlich gucken, ob noch etwas Wasser nachgegossen werden muss. In den letzten 30 Minuten den Braten immer wieder mit Bier bepinseln, damit die Kruste schön knusprig wird.

Den Braten herausnehmen und 10 Minuten stehen lassen.

Während des Garens entsteht quasi von selbst eine feine Sauce: Das Gemüse pürieren, durch ein Sieb passieren, ggf. entfetten, evtl. mit etwas Bier, Salz und Pfeffer abschmecken, ggfs. etwas binden. Zum Braten reichen.

Dazu passen Knödel, Kartoffelstampf, Sauerkraut oder Rotkohl. Reste lassen sich einfrieren oder als Rundstück warm genießen.

Samstag, 4. Dezember 2021

Wochenplan in KW 48/21: Einkaufen und Kochen in Corona-Zeiten XC

Unsere Wochenenden sind aktuell minutiös verplant, jedenfalls, solange der Gatte noch zum Rehasport gefahren werden muss und ich aus organisatorischen Gründen dort auf ihn warte, die Zeit also nicht wirklich nutzen kann. Ich schlappe dann gaaanz langsam die anderthalb Kilometer bis zum nächsten Bäcker, und wenn die Verkäuferin und ich dann auch noch beide jedes Mal so verpeilt sind wie letzten Sonnabend, füllt das gut die Wartezeit. So haben wir einmal pro Woche Brot, Brötchen und Kuchen sicher, zumal der Bäcker zu den sehr guten gehört. Umso wichtiger ist es aber, dass wir den Wocheneinkauf freitags schaffen, denn der Rehasport des Gatten ist in den nächsten Wochen nicht der einzige Termin am minutiös durchgeplanten Wochenende.

Diese Woche klappte es mit dem Einkauf am Freitag, also, im Prinzip. Weder beim Discounter noch beim Supermarkt gab's dem Gatten genehme Currywurst, weswegen er im Laufe der Woche noch mal los musste. Außerdem drehte er wieder seine Schnäppchenrunden. Dabei interpretierte er einen Zettel von mir so gründlich miss, dass wir für die kommende Woche Wurzeln und Brokkoli statt haben. Das Gute: Der Gatte hat wieder Lust zum Kochen und kann immer mehr wieder unbegleitet machen, so dass ich mal durchatmen kann. 

Mit Missverständnissen waren wir diese Woche ohnehin groß: Ich besprach mit dem Gatten, dass ich Sonnabend acht Stücke Kuchen besorge, zwei für Sonnabend, sechs für die Teezeit bei Schwiegermutter am Sonntag. Er stimmte zu, und nach dem Kauf erzählte ich ihm, was ich kaufte. Zwei Stunden später fuhr er einkaufen und kam mit vier Stücken Kuchen vom Bäcker zurück, weil ja für Sonnabend nichts da wäre ... Wenigstens konnten wir Schwiegermutter bremsen, auch noch Kuchen zu kaufen, und waren bis Mittwoch einschließlich bestens versorgt für die tägliche Teezeit.

An die erste Corona-Welle wurde ich durch ziemlich leere Mehlregale erinnert. Ich vermute allerdings, das lag diesmal an der Weihnachtsbäckerei. 

Unser Plan für die erste Dezemberwoche.

Unser Plan in Theorie und Praxis:

Sonnabend gab's Schäufele mit Semmelknödeln und Rotkohl. Das wollte der Gatte schon im Mai zubereiten, kam dann aber ins Krankenhaus. Jetzt war er fit genug zum Kochen - mit Hilfe, denn so ein Bräter beispielsweise ist noch zu schwer für ihn. Das Schäufele war fein, mit zarten Fleisch und wunderbarer Kruste!

Sonntag gab's nochmal Maultaschen-Auflauf.

Montag gab's wieder Schäufele mit Semmelknödeln und Rotkohl. Die Reste wurden eingefroren.

Dienstag tauten wir Kürbis-Curry mit Rindergeschnetzeltem auf. Der Tiefkühler ist übervoll und soll etwas leerer werden.

Mittwoch machte ich Maismehl-Pizza mit Gemüse und Käse (der Gatte belegte seine natürlich mit Salami). Wir haben sehr viel Maismehl im Vorrat, und ein Teil davon kam in den Teig.

Donnerstag wollten wir Grüne-Bohnen-Suppe auftauen. Stattdessen gab's belegte Brötchen. Die waren eigentlich für's Geburtstagsfrühstück mit Mudderns Gesellschafterin geplant. Das sollte eigentlich in einem Lokal stattfinden, aber aufgrund der aktuellen Situation bat das Geburtstagskind kurzfristig darum, auf das Lokal zu verzichten. Also bestellte ich belegte Brötchen und wollte am Vortag Pannakakku mit Äpfeln backen, denn sie mag Apfelpfannkuchen und freute sich darauf, den im Lokal zu essen. Dann allerdings bekam Mudderns für den Tag überraschend einen Termin für die Booster-Impfung. Also verschoben wir die Geburtstagsfeier auf Januar (wenn Corona uns lässt), nur die Brötchen ließen sich nicht mehr abbestellen. Heißt: Brötchen satt, für Mudderns und uns.

Freitag sollte es Currywurst mit Pommes frites, nachdem sich überraschend noch ein Beutel Kartoffelstäbchen im Tiefkühler fand. Der Gatte befand aber, ihm sei mehr nach Maultaschen in Brühe mit Schmelzzwiebeln. Auch gut.

Gebacken wurde auch: Minionkekse, Haselnusskekse, Schoko-Haselnuss-Kekse, Schoko-Ingwer-Kekse, Streuselkekse, Himbeer-Salzstangen-Kekse, Kalter-Hund-Kekse und Hagebutten-Linzer. Ich hatte zwar gehofft, dieses Jahr um die Weihnachtsplätzchen herum zu kommen, aber der Gatte sah es anders. Außerdem taute ich Donnerstag Kürbis-Marmorkuchen auf, was die Zimtglasur erstaunlich gut überstand. Nicht, dass ich morgens nicht beim Bäcker war, um die Brötchen abzuholen und Kuchen hätte mitbringen können - ich wusste, dass der Gatte ebenfalls unterwegs war und wollte die nächste Kuchenschwemme verhindern.

Bleibt zu Hause, bleibt gesund, passt auf euch und eure Lieben auf. 

Freitag, 3. Dezember 2021

Maultaschen-Auflauf mit Kürbis-Sahne-Sauce

Als jüngst Maultaschen im Angebot waren, griff ich zu. Ich bin momentan oft froh über Convenience, denn abends bin ich meistens zu platt zum Kochen, wenngleich der Gatte inzwischen immer mal wieder Küchendienste übernehmen kann.

Maultaschen-Auflauf mit Kürbis-Sahne-Sauce.

Das Kürbismus, das für die Sauce benötigt wird, hatte ich praktischerweise noch von diesem Kuchen eingefroren übrig. Ansonsten muss du einen kleinen, halben Hokkaido etwa 30 Minuten bei 180°C (Umluft) im Ofen garen. 

Frisch aus dem Ofen: Maultaschen-Auflauf.

Dieser Beitrag geht rüber zur Freutag-Linkparty. Vielen Dank für's Sammeln!

Maultaschen-Auflauf mit Kürbis-Sahne-Sauce 

Zutaten für 4 Portionen:
2 x 360 g Maultaschen, Füllung nach Geschmack
1 Schalotte
2 Knoblauchzehen
200 g TK-Blattspinat, aufgetaut
2 EL Butter oder Butterschmalz
200 g Sahne
150 ml Gemüsebrühe
200 g Kürbismus 
75 g Parmesan, gerieben
Salz
Pfeffer
Muskatnuss gerieben
125 g Mozzarella (Burrata ist auch fein, hier aber schwer zu bekommen)

Zubereitung:

Schalotte und Knoblauch schälen und fein würfeln.

Butter in einer ofenfesten Pfanne schmelzen lassen, Schalotten- und Knoblauchwürfel glasig darin andünsten. Den Blattspinat zugeben und kurz mit anbraten, bis er in sich zusammenfällt – dann die Hitze abstellen und die Pfanne zur Seite stellen. Wenn du keine ofenfeste Pfanne hast, füllst du alles nach diesem Schritt in eine Auflaufform um. 

Für die Sauce Sahne, Gemüsebrühe und Kürbismus glatt rühren, den geriebenen Parmesan zugeben und mit Salz, Pfeffer und Muskat abschmecken.

Die Maultaschen in Scheiben schneiden.

Die Sahnesauce in die Pfanne auf den gedünsteten Spinat gießen, die Maultaschenstreifen in die Sauce legen. Den Mozzarella in Scheiben schneiden und darüber verteilen.

Den Maultaschen-Auflauf bei 180°C (Umluft) ca. 25 Minuten backen lassen. Sobald die Sauce heiß blubbert und alles verschmolzen ist, ist er fertig. Die Pfanne aus dem Ofen nehmen, den Maultaschen-Auflauf auf Tellern verteilen und heiß genießen.