Sie, auf den Weg in den Feierabend, am späten Freitag Abend, auf dem Parkplatz eines Discounters, am Funkruftelefon: Okay, Gurke bringe ich mit. Butter besorg ich. Ja, Schokolade und Eis auch. Und Chips? Okay, die nicht. Nee, ich glaub' nich, dass Penny frischen Dill hat, aber ich gucke. Was ist mit Aufbackbrötchen für Dich für morgen früh?
Er, zu Hause, in der Küche, in einer Hand das Telefon, in der anderen Hand den Lachs für's Abendessen: Den Industriescheiß ess' ich nicht mehr. Ich fahr' morgen früh zum Bäcker.
Sie guckt auf's Display des Telefons, um zu prüfen, ob sie die richtige Nummer wählte ...
Endlich ist es so weit: Der Gatte ist das Fabrikbrot und die Fertigbrötchen Leid. Es schmeckt ihm nicht mehr. Ich ahne schon: Bald muss ich selber backen und bei ihr ins Trainingscamp.
Freitag, 5. August 2011
Mittwoch, 3. August 2011
Kalte Schale für heiße Tage: Beeren-Gelee mit Tonkabohnen-Sahne
Bushi und ich flegen einen regen Austausch von Gläsern und Flaschen. Der Deal ist einfach: Ich schicke ihr die Gläser und Flaschen leer an die Isar, und sie schickt sie voll zurück an die Elbe. Ausgesprochen praktisch.
Inzwischen brauche ich zunehmend selber Gläser und Flaschen, weil ich mehr und mehr selbst mache, und kann ihr auch schon mal gefüllte zur freundlichen Verkostung schicken. Und unser ständiger Gläser-und-Flaschen-Bedarf wird inzwischen von Mudderns, ihren Freundinnen und meinen Kolleginnen gedeckt.
In einer dieser Bushi-Lieferungen war Tonkabohnensirup enthalten. "Schmeckt lecker im Kaffee", meinte sie dazu. Stimmt, aber da geht sicher noch mehr. In Sekt ist das Zeugs auch nicht zu verachten. Oder zum Parfümieren von Sahne, Quark oder Joghurt, wie in dieser sommerlichen Kaltschale.
Eine Kaltschale ist übrigens in Norddeutschland mitnichten nur ein Dessert. Sie ist vielmehr eine vollständige Mahlzeit, die gerne auch mit nichts davor und nichts dahinter gegessen wird. Dann reicht die Menge dieses Rezeptes für zwei Personen, nicht für vier.
Beeren-Gelee mit Tonkabohnen-Sahne
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Zutaten für 4 Portionen
200 g gemischte Beeren z.B. rote Johannisbeeren, Blaubeeren und Himbeeren
500 ml Wasser
2 EL Zucker
Zitronensaft
4 Blätter Gelatine, weiß
200 ml Sahne
1 TL Tonkabohnensirup
Für die Dekoration:
Beeren
Minze
Zubereitung
Gelatine einweichen und ausdrücken. Wasser mit 1 EL Zucker aufkochen, mit einigen Spritzern Zitronensaft abschmecken und die Beeren dazugeben. Einmal aufkochen lassen, dann unter Rühren die Gelatine in der Flüssigkeit auflösen. Die Masse auf vier Gläser verteilen, abkühlen lassen und kalt stellen.
Sahne mit Tonkabohnensirup und 1 EL Zucker steif schlagen, löffelweise über das Gelee geben, mit Beeren und Minzblättchen dekorieren und servieren.
Als Variation kann man das Wasser mit Holunderblütensirup mischen und den Zucker entsprechend reduzieren. Die Sahne lässt sich auch figurfreundlich durch Joghurt oder Quark ersetzen.
Inzwischen brauche ich zunehmend selber Gläser und Flaschen, weil ich mehr und mehr selbst mache, und kann ihr auch schon mal gefüllte zur freundlichen Verkostung schicken. Und unser ständiger Gläser-und-Flaschen-Bedarf wird inzwischen von Mudderns, ihren Freundinnen und meinen Kolleginnen gedeckt.
In einer dieser Bushi-Lieferungen war Tonkabohnensirup enthalten. "Schmeckt lecker im Kaffee", meinte sie dazu. Stimmt, aber da geht sicher noch mehr. In Sekt ist das Zeugs auch nicht zu verachten. Oder zum Parfümieren von Sahne, Quark oder Joghurt, wie in dieser sommerlichen Kaltschale.
Eine Kaltschale ist übrigens in Norddeutschland mitnichten nur ein Dessert. Sie ist vielmehr eine vollständige Mahlzeit, die gerne auch mit nichts davor und nichts dahinter gegessen wird. Dann reicht die Menge dieses Rezeptes für zwei Personen, nicht für vier.
Beeren-Gelee mit Tonkabohnen-Sahne
Zutaten für 4 Portionen
200 g gemischte Beeren z.B. rote Johannisbeeren, Blaubeeren und Himbeeren
500 ml Wasser
2 EL Zucker
Zitronensaft
4 Blätter Gelatine, weiß
200 ml Sahne
1 TL Tonkabohnensirup
Für die Dekoration:
Beeren
Minze
Zubereitung
Gelatine einweichen und ausdrücken. Wasser mit 1 EL Zucker aufkochen, mit einigen Spritzern Zitronensaft abschmecken und die Beeren dazugeben. Einmal aufkochen lassen, dann unter Rühren die Gelatine in der Flüssigkeit auflösen. Die Masse auf vier Gläser verteilen, abkühlen lassen und kalt stellen.
Sahne mit Tonkabohnensirup und 1 EL Zucker steif schlagen, löffelweise über das Gelee geben, mit Beeren und Minzblättchen dekorieren und servieren.
Als Variation kann man das Wasser mit Holunderblütensirup mischen und den Zucker entsprechend reduzieren. Die Sahne lässt sich auch figurfreundlich durch Joghurt oder Quark ersetzen.
Dienstag, 2. August 2011
Food Porn und Blind Dates VIII: Wehe, wenn sie los gelassen
Nummer eins und Nummer zwei kehrten die Regel, dass vor dem Vergnügen die Arbeit kommt, um. Aber nach zwei vergnüglichen Tagen ließ sie sich nicht länger ignorieren, die Arbeit. Denn sie war ja der eigentliche Grund für die Reise in den Norden. Und Arbeit heißt Kochen. Was sonst? Während also Nummer eins und Nummer zwei beim kargen Frühstück die Haare schön bekamen, trafen sich Heidi, Frau Küchenlatein und ich zum frugalen Frühstück im Eisenstein in den Zeisehallen, wo einst Schiffschrauben hergestellt wurden.
Vor lauten Klönen über Orient und Okzident, (Her-)Männer, Treppen, unerwünschte Nominierungen, Lebensmittel und was man aus ihnen machen kann, hätten wir fast das Frühstück vergessen. Aber nur fast.
Nach bummelig zwei Stunden machten wir uns von Ottensen nach Bahrenfeld auf, von der Zeisefabrik zum Gelände des ehemaligen Ottensener Eisenwerks. Und wer uns beim Frühstück in den Zeisehallen beobachte und womöglich dachte, die drei Kichererbsen da hinten in der Ecke wären völlig enthemmt gewesen, wäre wahrscheinlich gänzlich vom Glauben abgefallen, wenn er uns knapp zwei Stunden später gesehen hätte. Oder vier. Oder sechs. Wir machten uns nackig. Wir zeigten Brust. Wir kreischten, stampften, hüpften und jubelten. Und da waren wir noch nüchtern. Ehrlich. Dass es auch Bier und Prosecco gab, erfuhren wir erst viel später.
Wir gaben alles. Und Frau Küchenlatein ist davon überzeugt, dass wir ein ganz klein wenig daran beteiligt waren, dass es später das eine oder andere wohlverdiente Bier gab. Natürlich alles ganz gesittet.
Mehr kann ich Dir an dieser Stelle nicht erzählen. Du musst bis zum 1. September warten. Da berichte ich dann hier von krosser Haut, gelangweilter Sauce, Po-Push-Ups, Bauarbeiter-Dekolletés, Kompetenzessern, geharkten Pürees, Glücks-Parklücken und warum Frau Küchenlatein dringend ein Zimmer in Hamburg braucht, kurzum: Von Food Porn und Blind Dates, Teil IX.
Food Porn und Blind Dates:
Der Auftakt
Teil I
Teil II
Teil III
Teil IV
Teil V
Teil VI
Teil VII
Weitere Topfgeldjäger-Berichte bei Hamburg kocht!:
Vorbericht von 31. August 2011
Topfgeldjäger am 1. September 2011
Topfgeldjäger am 2. September 2011
Topfgeldjäger am 5. September 2011
Topfgeldjäger am 6. September 2011
Frau Küchenlateins Blind Dates
Topfgeldjäger-Berichte von denen, die kochten:
Bushcooks Kitchen:
Erst das Vergnügen, dann die Arbeit
Warum?
Durchschnaufen
Finale
Nachlese
Heike Essen von Au:
Warenkorb vom 1. September 2011
Warenkorb vom 2. September 2011
Wochenende
Finale
Nachlese
Vor lauten Klönen über Orient und Okzident, (Her-)Männer, Treppen, unerwünschte Nominierungen, Lebensmittel und was man aus ihnen machen kann, hätten wir fast das Frühstück vergessen. Aber nur fast.
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| Frühstück, erster Gang |
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| Eisenstein, zweiter Gang |
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| Eisenstein, dritter Gang |
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| Wenn Du weißt, wo dieses Schwein zu finden ist, weißt Du, wo wir nach dem Frühstück waren. |
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| Das zischte. |
Food Porn und Blind Dates:
Der Auftakt
Teil I
Teil II
Teil III
Teil IV
Teil V
Teil VI
Teil VII
Weitere Topfgeldjäger-Berichte bei Hamburg kocht!:
Vorbericht von 31. August 2011
Topfgeldjäger am 1. September 2011
Topfgeldjäger am 2. September 2011
Topfgeldjäger am 5. September 2011
Topfgeldjäger am 6. September 2011
Frau Küchenlateins Blind Dates
Topfgeldjäger-Berichte von denen, die kochten:
Bushcooks Kitchen:
Erst das Vergnügen, dann die Arbeit
Warum?
Durchschnaufen
Finale
Nachlese
Heike Essen von Au:
Warenkorb vom 1. September 2011
Warenkorb vom 2. September 2011
Wochenende
Finale
Nachlese
Montag, 1. August 2011
Food Porn und Blind Dates VII: Abendessen im Helmrichs
Wenn Du meinen gestrigen Bericht gelesen hast, denkst Du jetzt vermutlich, ich sollte einfach noch ein paar Fahrstunden nehmen, und mein Park-Problem ist gelöst. Ganz so einfach ist es nicht. Ein Freund von mir ist Fahrlehrer. Er gab mir Sonntag um Sonntag auf einem leeren Supermarkt-Parkplatz Einparknachhilfe. Ergebnis: Zwischen leeren Einkaufswagen parke ich wie eine Eins ein. Ich brauche also nur ein Auto, in das drei Einkaufswagen passen, die ich bei Bedarf aufstelle, und schon kann ich einparken. Bis dahin lasse ich mich, ganz Luxusluder, chauffieren oder fahre nur, wenn ich weiß, dass mich am Ziel ein Parkplatz erwartet. So einfach ist das.
Es ist daher wenig verwunderlich, dass ich Sonnabend zum Abendessen mit Nummer eins und Nummer zwei, die am Nachmittag endlich angekommen war, auch mit dem Bus fuhr. Wir trafen uns im Helmrichs, wo wir im März zur Weinprobe waren. Eigentlich wollte ich die beiden zu mir zum Essen einladen, Bohnen, Birnen und Speck auf der lauschigen Terrasse beim plätschernden Springbrunnen, aber der Hamburger Sommer zeigte sich mal wieder von seiner winterlichen Seite. Also ab ins Helmrichs. Es war inzwischen mein dritter Besuch dort. Ich mag die entspannte das Atmosphäre und das gute Essen. Und den Wein.
Wir bezogen den Tisch in der Fensternische und klönten die nächsten Stunden über's Kochen und Essen, über Köche, Blogger, Männer, Israel und was uns sonst noch so wichtig ist. Natürlich gab's auch was zu essen. Und zu trinken. Aber alles sehr gesittet *hüstel*
Falls Du jetzt denkst, Nummer eins musste neben uns darben, sei beruhigt. Sie wird ihr Essen selber bloggen.
Nach ein paar Stunden sammelte uns der treusorgende Gatte auf und brachte uns heim. Die Nacht war kurz. Nummer eins und Nummer zwei mussten arbeiten, während ich mich mit Heidi und Frau Küchenlatein zum Frühstück traf. Aber das ist eine andere Geschichte.
Food Porn und Blind Dates:
Der Auftakt
Teil I
Teil II
Teil III
Teil IV
Teil V
Teil VI
Es ist daher wenig verwunderlich, dass ich Sonnabend zum Abendessen mit Nummer eins und Nummer zwei, die am Nachmittag endlich angekommen war, auch mit dem Bus fuhr. Wir trafen uns im Helmrichs, wo wir im März zur Weinprobe waren. Eigentlich wollte ich die beiden zu mir zum Essen einladen, Bohnen, Birnen und Speck auf der lauschigen Terrasse beim plätschernden Springbrunnen, aber der Hamburger Sommer zeigte sich mal wieder von seiner winterlichen Seite. Also ab ins Helmrichs. Es war inzwischen mein dritter Besuch dort. Ich mag die entspannte das Atmosphäre und das gute Essen. Und den Wein.
Wir bezogen den Tisch in der Fensternische und klönten die nächsten Stunden über's Kochen und Essen, über Köche, Blogger, Männer, Israel und was uns sonst noch so wichtig ist. Natürlich gab's auch was zu essen. Und zu trinken. Aber alles sehr gesittet *hüstel*
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| Riesengarnelen mit Ananas-Mango-Salsa, jeweils für Nummer zwei und für mich. |
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| Der Seniorenteller für Nummer zwei: Rumpsteak mit Balsamicosauce und Trüffelpürree. |
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| Kalbsnieren in Senfsauce mit Kartoffelstampf und Spinat für mich. Falls Du das Haar in der Sauce entdeckst: Das stammt ganz sicher von mir. |
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| Tarte Tatin für mich. |
Nach ein paar Stunden sammelte uns der treusorgende Gatte auf und brachte uns heim. Die Nacht war kurz. Nummer eins und Nummer zwei mussten arbeiten, während ich mich mit Heidi und Frau Küchenlatein zum Frühstück traf. Aber das ist eine andere Geschichte.
Food Porn und Blind Dates:
Der Auftakt
Teil I
Teil II
Teil III
Teil IV
Teil V
Teil VI
Sonntag, 31. Juli 2011
Männer ohne Nerven - der Food Porn-und-Blind Dates-Bericht VI
Es gibt so Momente, in denen ich genau weiß, warum ich den Gatten ehelichte. Gestern Mittag war so einer. Ich hatte mich am Vortag mit Nummer eins getroffen. Meine Blind Dates sind nämlich wieder in der Stadt. Inzwischen kennen wir uns, sind eigentlich keine Blind Dates mehr, aber der Titel bleibt jetzt.
Nach einem Auftakt in der Schanze, einem wirklichen Blind Date mit einem Profi-Koch, ganz viel Küchenklatsch und einer Küchenbesichtigung führte uns der Weg nach Winterhude, denn Nummer eins ist einem ehemaligen Sternekoch auf der Spur, der dort kochen soll. Ich hatte auf dem Weg vom Haus, das Irre macht, zur Schanze an der Hudtwalker Straße geparkt und stieg dort in die U-Bahn um. Du musst wissen: Ich kann leidlich Autofahren, aber nicht parken. Ich bekomme das Auto nur in Parklücken, in die ich gerade hinein fahren kann. Frau Küchenlatein kann ein Lied davon singen, sie musste nämlich mein Auto mal umsetzen. Und ich kann nicht rückwärts fahren. Ich komme also nur aus Parklücken, wenn ich das Auto langsam rückwärts gerade aus der Lücke raus rollen lassen kann. Du ahnst jetzt vermutlich, warum ich so gerne mit Öffis fahre.
Jedenfalls bekam ich nur ein paar Schritte vom Lokal entfernt einen Parkplatz. Mir dämmerte schon beim Aussteigen, dass ich vielleicht ein bisschen schräg stand und Probleme bekommen könnte, stellte sich noch jemand neben mich. Andererseits war die Lücke neben mir so kurz, dass sich da bestimmt niemand hin stellt. Höchstens ein Smart. Dachte ich. Das war falsch gedacht. Als wir aus dem Lokal kamen, stand neben mir ein Audi. Viertürig. Auf einer Fläche für einen Smart. Der konnte parken, der Audifahrer.
Während Nummer eins auf dem Beifahrersitz Platz nahm, versuchte ich, aus der Lücke rückwärts raus zu rollen, ohne den Audi zu touchieren. Vergeblich. Also, touchiert habe ich den Audi nicht. Aber aus der Lücke kam ich auch nicht. Nach ca. 20 Minuten schwankte ich zwischen Lach- und Heulkrampf. Ich hatte mein Auto inzwischen so verkanntet, dass Nummer eins über die Fahrerseite aussteigen musste. Zwischendrin rief ich verzweifelt den Gatten an. Ob er mal kurz quer durch die Stadt fahren und mein Auto ausparke könne? Nein, könne er nicht, er habe zwei Bier getrunken, weil er nicht damit rechnete, mich abholen zu müssen, denn ich war ja selbst mit dem Auto unterwegs. Aber er würde mich am nächsten Tag zum Auto bringen und mal gucken. Wir fuhren also mit Bus und Taxi nach Hause, denn Nummer eins hätte sich zwar zugetraut, das Auto auszuparken, war aber nicht mehr fahrtüchtig.
Gestern Mittag fuhren der Gatte und ich also quer durch die Stadt, um mein Auto zu befreien. Ich starb in der Nacht tausend Tode. Hatte ich mich irgendwie strafbar gemacht? Immerhin kam der arme Audifahrer jetzt ja auch nicht mehr in sein Auto. Höchstens über den Beifahrersitz. Ich hatte ihn ja eingekeilt. Gründlich. Und was ist, wenn der Audi da noch steht und der Gatte kann mein Auto auch nicht ausparken? Ich sah mich schon jeden Tag unauffällig am Auto vorbei schleichen, um zu gucken, ob es schon wieder frei ist. Hoffentlich treffe ich dabei nicht den Audifahrer. Der Gatte meinte, es gäbe da notfalls so Abschleppfirmen, die könnten mit einem Kran ein Auto aus einer Lücke heben. Deckt so was eigentlich die ADAC-Mitgliedschaft?
Als wir am Parkplatz ankamen, saßen gegenüber zwei Zwei-Meter-Typen in Jogginghosen und Muscleshirts. Vor ihnen spielten zwei dänische Doggen. Alle vier guckten zu uns. Als wir an meinem Auto waren, standen die Typen auf und kamen in unsere Richtung. Mir wurde flau. Zum Glück bogen sie nach links ab zur U-Bahn.
Der Gatte guckte sich mein Auto an, ging einmal drum herum; stellte fest, dass die Beule auf der Beifahrerseite keinen Zuwachs bekommen hatte (die holte sich das Auto, als ich mal ausnahmsweise seitlich einparken wollte ...); dass das Nachbarauto auch unbeschädigt war; guckte zu mir und schüttelte stumm den Kopf; schwang sich auf den Fahrersitz, setzte, ohne auch nur einmal zu rangieren, zurück, stellte das Auto in Fahrtrichtung, gab mir den Schlüssel, schüttelte noch mal stumm den Kopf, stieg in seinen Wagen und fuhr nach Hause. Ich fuhr hinterher.
Zu Hause angekommen, gab ich ihm meinen Autoschlüssel und ging Richtung Bushaltestelle. "Du willst schon wieder weg?", fragte er. "Ja, ich bin mit Nummer eins in Eppendorf verabredet." - "Da kommen wir doch gerade her." - "Ja, ich weiß. Das ist auch nur 'ne Viertelstunde vom Parkplatz entfernt. Aber ich krich da um diese Zeit bestimmt keinen Parkplatz. Also fahre ich lieber mit dem Bus." Der Gatte schüttelte nur wieder stumm den Kopf. Mal ehrlich, einen Mann, der in so einer Situation stoische Ruhe an der Tag legt, muss man doch heiraten, oder?
Nach so viel Aufregung brauchte ich erstmal was zu essen. Nummer eins und ich waren im neuen Lokal von Cornelia Poletto verabredet. Da wir abends noch richtig essen wollten, gab's nur eine kleine, sehr leckere Zwischenmahlzeit.
Nach einem kurzen Eppendorf-Bummel ging's wieder nach Hause. Abends trafen wir uns wieder. Aber das ist eine andere Geschichte.
Food Porn und Blind Dates:
Der Auftakt
Teil I
Teil II
Teil III
Teil IV
Teil V
Nach einem Auftakt in der Schanze, einem wirklichen Blind Date mit einem Profi-Koch, ganz viel Küchenklatsch und einer Küchenbesichtigung führte uns der Weg nach Winterhude, denn Nummer eins ist einem ehemaligen Sternekoch auf der Spur, der dort kochen soll. Ich hatte auf dem Weg vom Haus, das Irre macht, zur Schanze an der Hudtwalker Straße geparkt und stieg dort in die U-Bahn um. Du musst wissen: Ich kann leidlich Autofahren, aber nicht parken. Ich bekomme das Auto nur in Parklücken, in die ich gerade hinein fahren kann. Frau Küchenlatein kann ein Lied davon singen, sie musste nämlich mein Auto mal umsetzen. Und ich kann nicht rückwärts fahren. Ich komme also nur aus Parklücken, wenn ich das Auto langsam rückwärts gerade aus der Lücke raus rollen lassen kann. Du ahnst jetzt vermutlich, warum ich so gerne mit Öffis fahre.
Jedenfalls bekam ich nur ein paar Schritte vom Lokal entfernt einen Parkplatz. Mir dämmerte schon beim Aussteigen, dass ich vielleicht ein bisschen schräg stand und Probleme bekommen könnte, stellte sich noch jemand neben mich. Andererseits war die Lücke neben mir so kurz, dass sich da bestimmt niemand hin stellt. Höchstens ein Smart. Dachte ich. Das war falsch gedacht. Als wir aus dem Lokal kamen, stand neben mir ein Audi. Viertürig. Auf einer Fläche für einen Smart. Der konnte parken, der Audifahrer.
Während Nummer eins auf dem Beifahrersitz Platz nahm, versuchte ich, aus der Lücke rückwärts raus zu rollen, ohne den Audi zu touchieren. Vergeblich. Also, touchiert habe ich den Audi nicht. Aber aus der Lücke kam ich auch nicht. Nach ca. 20 Minuten schwankte ich zwischen Lach- und Heulkrampf. Ich hatte mein Auto inzwischen so verkanntet, dass Nummer eins über die Fahrerseite aussteigen musste. Zwischendrin rief ich verzweifelt den Gatten an. Ob er mal kurz quer durch die Stadt fahren und mein Auto ausparke könne? Nein, könne er nicht, er habe zwei Bier getrunken, weil er nicht damit rechnete, mich abholen zu müssen, denn ich war ja selbst mit dem Auto unterwegs. Aber er würde mich am nächsten Tag zum Auto bringen und mal gucken. Wir fuhren also mit Bus und Taxi nach Hause, denn Nummer eins hätte sich zwar zugetraut, das Auto auszuparken, war aber nicht mehr fahrtüchtig.
Gestern Mittag fuhren der Gatte und ich also quer durch die Stadt, um mein Auto zu befreien. Ich starb in der Nacht tausend Tode. Hatte ich mich irgendwie strafbar gemacht? Immerhin kam der arme Audifahrer jetzt ja auch nicht mehr in sein Auto. Höchstens über den Beifahrersitz. Ich hatte ihn ja eingekeilt. Gründlich. Und was ist, wenn der Audi da noch steht und der Gatte kann mein Auto auch nicht ausparken? Ich sah mich schon jeden Tag unauffällig am Auto vorbei schleichen, um zu gucken, ob es schon wieder frei ist. Hoffentlich treffe ich dabei nicht den Audifahrer. Der Gatte meinte, es gäbe da notfalls so Abschleppfirmen, die könnten mit einem Kran ein Auto aus einer Lücke heben. Deckt so was eigentlich die ADAC-Mitgliedschaft?
Als wir am Parkplatz ankamen, saßen gegenüber zwei Zwei-Meter-Typen in Jogginghosen und Muscleshirts. Vor ihnen spielten zwei dänische Doggen. Alle vier guckten zu uns. Als wir an meinem Auto waren, standen die Typen auf und kamen in unsere Richtung. Mir wurde flau. Zum Glück bogen sie nach links ab zur U-Bahn.
Der Gatte guckte sich mein Auto an, ging einmal drum herum; stellte fest, dass die Beule auf der Beifahrerseite keinen Zuwachs bekommen hatte (die holte sich das Auto, als ich mal ausnahmsweise seitlich einparken wollte ...); dass das Nachbarauto auch unbeschädigt war; guckte zu mir und schüttelte stumm den Kopf; schwang sich auf den Fahrersitz, setzte, ohne auch nur einmal zu rangieren, zurück, stellte das Auto in Fahrtrichtung, gab mir den Schlüssel, schüttelte noch mal stumm den Kopf, stieg in seinen Wagen und fuhr nach Hause. Ich fuhr hinterher.
Zu Hause angekommen, gab ich ihm meinen Autoschlüssel und ging Richtung Bushaltestelle. "Du willst schon wieder weg?", fragte er. "Ja, ich bin mit Nummer eins in Eppendorf verabredet." - "Da kommen wir doch gerade her." - "Ja, ich weiß. Das ist auch nur 'ne Viertelstunde vom Parkplatz entfernt. Aber ich krich da um diese Zeit bestimmt keinen Parkplatz. Also fahre ich lieber mit dem Bus." Der Gatte schüttelte nur wieder stumm den Kopf. Mal ehrlich, einen Mann, der in so einer Situation stoische Ruhe an der Tag legt, muss man doch heiraten, oder?
Nach so viel Aufregung brauchte ich erstmal was zu essen. Nummer eins und ich waren im neuen Lokal von Cornelia Poletto verabredet. Da wir abends noch richtig essen wollten, gab's nur eine kleine, sehr leckere Zwischenmahlzeit.
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| Bunter Tomatensalat mit Avocado und Büffelmozzarella. Im Glas ist Rhabarberschorle. |
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| Tiramisu-Torte. |
Food Porn und Blind Dates:
Der Auftakt
Teil I
Teil II
Teil III
Teil IV
Teil V
Samstag, 30. Juli 2011
Pasta mit Garnelen und Pfirsichen
Bei uns war spontane Resteverwertung angesagt, und so kommt es, dass ich direkt noch einen zweiten Beitrag zum Garten-Koch-Event im Juli, wo sich diesmal alles um den Pfirsich dreht, schreiben kann.
Der Essensplan sah Spaghetti mit Garnelen in Weißweinsauce vor. Spaghetti waren aus, Penne hatten wir noch genügend, Garnelen waren weniger da als gedacht, dafür hatten wir noch drei vollreife Pfirsiche und zwei ebenso saftige Nektarinen ... Also Salzwasser für Penne aufgesetzt und aus dem Rest eine Sauce gemacht.
Pfirsiche und Nektarinen waschen. Fruchtfleisch würfeln. Zwei Handvoll küchenfertige Garnelen in Butterschmalz andünsten. Die Früchte dazu geben. Mit Weißwein ablöschen, zwei Rosmarinzweige dazu geben und alles einköcheln lassen. Eine Schalotte schälen, würfeln und in die Pfanne geben. Knoblauchzehen pellen und gepresst in die Pfanne geben. Kräftig mit Salz, Pfeffer und Cayennepfeffer abschmecken. Etwas Sahne dazu geben. Ist die Sauce zu dünn, mit etwas Stärke binden. Vor dem Servieren die Rosmarinzweige entfernen.
Sind die Penne gar, abgießen und mit der Sauce vermengen. Nach Geschmack mit Parmesen servieren. Die schnelle Resteverwertung ergab tatsächlich sechs Portionen. Ich habe also einen Tag kochfrei, und der Gatte hat Büro-Essen.
Der Essensplan sah Spaghetti mit Garnelen in Weißweinsauce vor. Spaghetti waren aus, Penne hatten wir noch genügend, Garnelen waren weniger da als gedacht, dafür hatten wir noch drei vollreife Pfirsiche und zwei ebenso saftige Nektarinen ... Also Salzwasser für Penne aufgesetzt und aus dem Rest eine Sauce gemacht.
Pfirsiche und Nektarinen waschen. Fruchtfleisch würfeln. Zwei Handvoll küchenfertige Garnelen in Butterschmalz andünsten. Die Früchte dazu geben. Mit Weißwein ablöschen, zwei Rosmarinzweige dazu geben und alles einköcheln lassen. Eine Schalotte schälen, würfeln und in die Pfanne geben. Knoblauchzehen pellen und gepresst in die Pfanne geben. Kräftig mit Salz, Pfeffer und Cayennepfeffer abschmecken. Etwas Sahne dazu geben. Ist die Sauce zu dünn, mit etwas Stärke binden. Vor dem Servieren die Rosmarinzweige entfernen.
Sind die Penne gar, abgießen und mit der Sauce vermengen. Nach Geschmack mit Parmesen servieren. Die schnelle Resteverwertung ergab tatsächlich sechs Portionen. Ich habe also einen Tag kochfrei, und der Gatte hat Büro-Essen.
Freitag, 29. Juli 2011
Peepshow, gut gekühlt
![]() |
| Hamburg, 2 Personen, berufstätig |
Da ich Peepshows mag (und fast auch mal in einer gearbeitet hätte, aber das ist eine andere Geschichte), darfst Du auch mal bei mir fensterln.
Das Foto entstand gestern am frühen Abend, kurz vorm Kochen des Abendessens. Da wir in der Regel nur einmal in der Woche einkaufen, nämlich sonnabends, ist der Kühlschrank relativ leer. Er wäre noch leerer, wäre ich nicht mal wieder malad, denn die Joghurts und der Hüttenkäse sind mein Büro-Essen. Aber er ist immer noch voll genug, um für spontan einfallenden Besuch ein vernünftiges Essen zu zaubern, sogar mit mehreren Gängen, wenn's sein muss.
Zum Inhalt sag' ich nichts. Frag, wenn Du was wissen willst.
Im Keller haben wir noch einen zweiten Kühlschrank, für Getränke, Menü- und Party-Vorbereitungen, des Gatten Chemikalien oder falls wir die Einkäufe für die Hamburg kocht!-Treffen zwischenlagern müssen.
Donnerstag, 28. Juli 2011
Aus zwei mach' eins: Huftsteaks mit Süßkartoffeln und Pfirsichen
Dies ist mal wieder ein Eigentlich-Gericht. Eigentlich hätte es Simmentaler Huftsteaks schlicht zu Ofenkartoffeln und Kräuterbutter geben sollen und die Süßkartoffeln mit den Pfirsichen zu Saltimbocca, nach einem Tim Mälzer-Rezept, als Beitrag zum Garten-Koch-Event im Juli, wo sich diesmal alles um den Pfirsich dreht.
Dann kam an dem Steak-Tag einiges anders und der Gatte erlegte das Abendessen beim Schotten. Hatten wir lange nicht mehr, war dadurch direkt mal wieder lecker. Am Saltimbocca-Tag legte mich Erkältung 5.0 flach, und ich schaffte es nicht zum Schlachter.
Halbwegs wieder hergestellt, sollte es erst Barbaras Süßkartoffeln zu Steak und Himbeer-Salat geben und einen Tag später endlich Saltimbocca. Jetzt machte uns aber das Wetter einen Strich durch die Rechnung: Durch den plötzlichen Wintereinbruch gab's auf dem ganzen Markt keine Himbeeren mehr. Beim Grünhöker im Einkaufszentrum waren die Himbeerpreise indiskutabel, im Garten waren nicht genug reif, und mit tiefgefrorenen Himbeeren wollte ich den Salat nicht machen. Kalbfleisch für das Saltimbocca hatten wir noch nicht gekauft, dafür aber immer noch Pfirsiche im Kühlschrank, und Süßkartoffeln waren auch noch da - also warum nicht einfach aus zwei Gerichten eines machen?
![Garten-Koch-Event Juli 2011: Pfirsich [31.07.2011]](https://lh3.googleusercontent.com/blogger_img_proxy/AEn0k_toJtyC1oZnvte_KsfHam2J3uOcKG-SdRk6si0QRWukuJkQaiK89jg3xWPDeH4xz5iC3wyMqkYvwd5KQMNSXy4VCdrOWh_1O-AZUqGphIqIcYeFAib8FoQ6aAagaQAadg=s0-d)
Huftsteaks mit Süßkartoffeln und Pfirsichen
Zutaten für 2 Portionen:
3 Süßkartoffeln
Olivenöl
Rosmarinzweige
2 Huftsteaks
Butterschmalz
2 Pfirsiche
Weißwein
Salz
Pfeffer
Öl
Chiliflocken
Zubereitung:
Süßkartoffeln schälen, würfeln und mit Rosmarinzweigen in eine Auflaufform geben. Einen Rosmarinzweig für die Pfirsiche aufbewahren. Im Backofen bei 200°C (Ober-/Unterhitze) etwa 20 - 30 Minuten garen. Dabei regelmäßig wenden, damit nichts anbrennt.
Die Pfirsiche waschen, halbieren und den Stein entfernen. Rosmarinnadeln vom Zweig abzupfen.
Nach ca. 20 Minuten die Steaks in reichlich Butterschmalz von beiden Seiten anbraten, die Pfirische und die Rosmarinnadeln dazu geben und die Früchte von jeder Seite jeweils eine Minute garen. Mit Weißwein ablöschen, mit Salz, Pfeffer und Chiliflocken würzen.
Süßkartoffeln zusammen mit den Steaks und den Pfirsichen servieren.
Dann kam an dem Steak-Tag einiges anders und der Gatte erlegte das Abendessen beim Schotten. Hatten wir lange nicht mehr, war dadurch direkt mal wieder lecker. Am Saltimbocca-Tag legte mich Erkältung 5.0 flach, und ich schaffte es nicht zum Schlachter.
Halbwegs wieder hergestellt, sollte es erst Barbaras Süßkartoffeln zu Steak und Himbeer-Salat geben und einen Tag später endlich Saltimbocca. Jetzt machte uns aber das Wetter einen Strich durch die Rechnung: Durch den plötzlichen Wintereinbruch gab's auf dem ganzen Markt keine Himbeeren mehr. Beim Grünhöker im Einkaufszentrum waren die Himbeerpreise indiskutabel, im Garten waren nicht genug reif, und mit tiefgefrorenen Himbeeren wollte ich den Salat nicht machen. Kalbfleisch für das Saltimbocca hatten wir noch nicht gekauft, dafür aber immer noch Pfirsiche im Kühlschrank, und Süßkartoffeln waren auch noch da - also warum nicht einfach aus zwei Gerichten eines machen?
Huftsteaks mit Süßkartoffeln und Pfirsichen
Zutaten für 2 Portionen:
3 Süßkartoffeln
Olivenöl
Rosmarinzweige
2 Huftsteaks
Butterschmalz
2 Pfirsiche
Weißwein
Salz
Pfeffer
Öl
Chiliflocken
Zubereitung:
Süßkartoffeln schälen, würfeln und mit Rosmarinzweigen in eine Auflaufform geben. Einen Rosmarinzweig für die Pfirsiche aufbewahren. Im Backofen bei 200°C (Ober-/Unterhitze) etwa 20 - 30 Minuten garen. Dabei regelmäßig wenden, damit nichts anbrennt.
Die Pfirsiche waschen, halbieren und den Stein entfernen. Rosmarinnadeln vom Zweig abzupfen.
Nach ca. 20 Minuten die Steaks in reichlich Butterschmalz von beiden Seiten anbraten, die Pfirische und die Rosmarinnadeln dazu geben und die Früchte von jeder Seite jeweils eine Minute garen. Mit Weißwein ablöschen, mit Salz, Pfeffer und Chiliflocken würzen.
Süßkartoffeln zusammen mit den Steaks und den Pfirsichen servieren.
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