Donnerstag, 28. Mai 2020

Schoko-Himbeer-Kuchen

"Nee, das ist mir zu viel Schokolade!", beschied der Gatte, als ich ihm die Zutaten dieses Kuchens verlas, damit er entscheiden kann, ob er ihn womöglich mögen würde.

Zu viel Schokolade? Das geht doch gar nicht!

Ich erwog kurz, die auf Familienrecht spezialisierte Anwältin aus dem Bekanntenkreis anzurufen, um einfach mal unverbindlich zu fragen, wie so eine Scheidung eigentlich abläuft ... Als pragmatische, kompromisserprobte Ehefrau entschied ich dann aber, einfach die Schokoglasur wegzulassen.

Als "Fondant au chocolat et aux framboises" ist dieser Kuchen ein Klassiker der französischen Küche. Die Rezepte enthalten zum Teil sehr viel mehr Schokolade, dafür viel, viel weniger Mehl und Butter als dieses Rezept. Allen gemeinsam ist ein feuchter Kern, ähnlich wie bei einem Brownie.

Verstecken sich gut, die Himbeeren im Schoko-Himbeer-Kuchen.
Da Himbeeren noch keine Saison haben, im Kühlschrank aber noch gefrorene vom letzten Sommer waren, verwendete ich die. Schließlich muss Platz geschaffen werden für die kommende Himbeersaison.

Schoko-Himbeer-Kuchen

Zutaten für eine 25er Kastenform:

150 g Butter
150 g Puderzucker
1 Prise Salz
4 Eier
150 g Zartbitterschokolade
150 g Mehl
50 g Kakao
2 TL Backpulver
150-200 g gefrorene oder frische Himbeeren

Zubereitung:

Die Schokolade grob hacken, über dem heißen Wasserbad oder in der Mikrowelle schmelzen und etwas abkühlen lassen.

Währenddessen die Butter mit Puderzucker und Salz weiß-cremig aufschlagen. Dann die Eier einzeln nacheinander einrühren und anschließend die geschmolzene Schokolade langsam unter die Butter-Eier-Masse rühren.

Mehl, Backpulver und Kakao mischen und so lange mit den restlichen Zutaten verrühren, bis sich alles zu einer homogenen Masse verbunden hat. Zum Schluss die Himbeeren vorsichtig unterheben.

Den Teig in die vorbereitete Kastenform füllen und für ca. 55 - 60 Minuten bei 170°C (Umluft) backen. (Stäbchenprobe, ggf. Backzeit verlängern). Auskühlen lassen und aus der Form stürzen.

Quelle

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